(JNS) Seit Generationen stützen freie Gesellschaften ihre Sicherheit auf eine relativ kleine Zahl von Männern, die bereit sind, zur Verteidigung ihrer Mitmenschen kontrollierte Aggression zu üben. Die Zivilisation wird nicht dadurch geschützt, dass Aggression verschwindet, sondern dadurch, dass sie diszipliniert, gelenkt und in den Dienst einer gerechten Sache gestellt wird. Genau jene Eigenschaften, die einen Mann für den Feind gefährlich machen, sind oft dieselben, die ihn für die Verteidigung seiner Familie, seiner Gemeinschaft und seines Landes unverzichtbar machen.
Eine jüngste Kontroverse innerhalb der israelischen Streitkräfte (IDF) verdeutlicht, was geschieht, wenn eine Gesellschaft beginnt, diesen Unterschied zu vergessen.
Am 30. Juli verließen etwa 100 Infanteriesoldaten des Tzabar-Bataillons der israelischen Givati-Brigade den Militärstützpunkt Sde Teiman im Süden Israels. Sie ließen ihre Waffen zurück und zogen ohne Genehmigung ab, nachdem ihr Bataillonskommandeur dekorative Schilder und Symbole zerstört hatte, die die Soldaten innerhalb des Stützpunkts aufgestellt hatten.
Videos zeigten, wie die Soldaten gemeinsam ausmarschierten und dabei wütend Parolen gegen ihre Offiziere...
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