all

all

MitgliederRahmenabkommen mit dem Libanon: Diplomatischer Erfolg mit großem sicherheitspolitischem Fragezeichen

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner analysiert, warum das neue Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon ein diplomatischer Erfolg, aber noch kein sicherheitspolitischer Durchbruch ist.

US-Präsident Donald Trump mit israelischen und libanesischen Vertretern im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Die USA spielten eine zentrale Rolle bei den Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon, die später zum Rahmenabkommen führten. Foto: EPA/WILL OLIVER / POOL

Wenn man das in Washington unterzeichnete Rahmenabkommen anhand der Schlagzeilen betrachtet, könnte man meinen, es handle sich um einen historischen Durchbruch auf dem Weg zu einem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Libanon. Eine sorgfältige Lektüre des Dokuments und seiner Umsetzungsmechanismen zeigt jedoch, dass es sich um etwas ganz anderes handelt: nicht um ein Friedensabkommen, sondern um einen amerikanischen Versuch, im Südlibanon eine neue sicherheitspolitische Realität zu schaffen – in der Hoffnung, dass daraus künftig auch eine politische Realität erwächst.

Der größte Erfolg des Abkommens besteht nicht darin, dass es Frieden bringt, sondern darin, dass es die Ausgangslage verändert. Erstmals unterzeichnen Israel und der Libanon öffentlich ein gemeinsames Dokument unter amerikanischer Schirmherrschaft, das von nachbarschaftlichen Beziehungen, Souveränität und sogar künftigem Frieden spricht. Die Tatsache, dass die Unterzeichnung offen in Washington stattfand und nicht bei einem geheimen Treffen oder in einem Zelt in Nakura, symbolisiert einen tieferen Wandel als jeder technische Paragraph des Abkommens.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden