(JNS) Israels Kritiker – und sogar viele seiner Freunde – verkennen konsequent die brutale Realität der israelischen Sicherheitsdilemmata: Sie bieten selten gute Optionen an, sondern lediglich verschiedene Varianten schlechter Lösungen. Der Libanon veranschaulicht dieses Dilemma exemplarisch.
Israel kann eine schwer bewaffnete Hisbollah, die seine nördliche Bevölkerung bedroht, nicht tolerieren. Doch jede verfügbare Strategie – Eindämmung, Eskalation oder Besatzung – bringt erhebliche Kosten mit sich. Der derzeitige Kurs, eine mögliche erneute Besetzung Südlibanons, birgt die Gefahr, Israel erneut in einen langwierigen Sumpf zu ziehen, der an den Zweiten Libanonkrieg erinnert, den viele Israelis noch immer als ihr Vietnam betrachten.
Jahrelang sahen Regierungen unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu, wie der Iran die Hisbollah mit schätzungsweise 150.000 Raketen aufrüstete. Gelegentlich unterband Israel Waffentransporte oder zerstörte Lagerbestände und Produktionsstätten. Trotz dieser Bemühungen schwebte weiterhin ein Damoklesschwert über Israel, während Netanjahu auf Abschreckung und Eindämmung setzte.
Diese Strategie schien zu funktionieren – bis sie es nicht mehr tat....
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NICHT DURCH HEER ODER KRAFT–SONDERN DURCH GOTTES GEIST
In der libanesischen Bevölkerung wird sich eine breite Front gegen die Hisbollah bilden, weil sie immer wieder Konflikte provoziert und Hauptursache für die Instabilität des Landes ist. Man wird ihre Kämpfer nicht mehr verstecken, sondern überall, wo sie auftauchen, wird man sie wegjagen und anzeigen.
Denn sie bringen keinen Segen und das können sie auch nicht, weil sie selbst unter dem Fluch stehen. Was sie auch tun, sie bringen nichts Gutes und haben auch keine Daseinsberechtigung, weil sie eine reine Terrorbande sind, die niemandem in irgendeiner Hinsicht nützt und niemanden schützt, sondern ihre eigenen Leute sogar ständig gefährdet, weil sie immer wieder Kriege provoziert, unter denen dann die Libanesen leiden.
Alles was sie wirkt ist Schaden und Unheil und diese Überzeugung wird sich unter den Libanesen verbreiten, sodass diese Leute sich nicht mehr offen im Land bewegen können und sich permanent gejagt und verfolgt sehen. Der ständige psychologische Bedrohungs-Terror, den sie im Norden Israels verursacht haben, wird jetzt sie selbst treffen, denn sie sind überall, wo sie auftauchen Vertriebene und Gejagte und werden auch so von den Libanesen behandelt.