(JNS) Trotz einer Zusage an die Familie der letzten noch in Gaza verbliebenen Geisel gab die Trump-Regierung am Mittwoch bekannt, dass sie zur Phase 2 des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump übergeht.
Alle Geiseln – lebend und tot – sollten während der ersten Phase des Abkommens zwischen Israel und der Hamas nach Israel zurückkehren. Der Leichnam des Grenzpolizisten Ran Gvili befindet sich jedoch weiterhin in Gaza. Regierungsvertreter hatten der Familie Gvilis Ende Dezember mitgeteilt, dass es keine Fortschritte geben werde, solange er nicht nach Hause gebracht sei.
„Es gibt weiterhin einen sehr guten Kommunikationskanal, der funktioniert. Es gibt mehrere mögliche Orte, an denen sich [Gvili] befindet, und wir werden die Suche fortsetzen“, sagte ein US-Beamter am Mittwoch gegenüber Reportern.
Der Beamte erklärte, die Regierung werde „diese Mission erst dann als abgeschlossen betrachten, wenn der letzte Leichnam gefunden ist“. Zugleich betonte er: „Wir werden den Übergang zu Phase zwei deswegen nicht aufhalten, da beide Seiten vereinbart haben, weiterhin in gutem Glauben zusammenzuarbeiten.“
Am Mittwoch wurde zudem die Bildung des Nationalen Komitees für die Verwaltung Gazas bekanntgegeben, das als Übergangs-Technokratenverwaltung der Palästinenser im Gazastreifen dienen soll. Die Namen der ausgewählten Mitglieder würden noch in dieser Woche veröffentlicht, so der Beamte.
„Diese Gruppe wurde sehr sorgfältig geprüft und ausgewählt, in enger Zusammenarbeit mit den Vermittlern aus Katar, der Türkei, Ägypten sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Marokko“, sagte er. „Wir haben umfassende Rückmeldungen von allen Seiten erhalten und eine sehr gründliche Suche durchgeführt, um zu bestimmen, wer die richtigen Personen sein könnten.“
Das Komitee wird im Rahmen des von Trump geleiteten Friedensrats (Board of Peace) tätig sein. Ein zweiter US-Beamter erklärte, dass Einladungen an potenzielle Mitglieder des Rates am Mittwoch verschickt worden seien und Trump persönlich ausgewählt habe, wen er in dem Gremium sehen wolle.
Dieser Beamte deutete an, dass Ankündigungen zur Zusammensetzung des Friedensrats – dem Berichten zufolge auch andere Staats- und Regierungschefs angehören sollen – während des Weltwirtschaftsforums in Davos in der kommenden Woche erfolgen werden.
In Gefahr
Ein weiteres Element der Infrastruktur des Friedensrats ist die Internationale Stabilisierungstruppe (International Stabilization Force, ISF), im Rahmen derer teilnehmende Staaten Truppen nach Gaza entsenden sollen, um den Frieden zwischen Israel und der Hamas zu sichern. Bislang hat sich jedoch kein Land öffentlich zur Teilnahme verpflichtet, was viele Analysten an der Umsetzbarkeit des Plans zweifeln lässt.
Der erste Beamte sagte, es gebe weiterhin „große Begeisterung“ in Bezug auf die ISF, merkte jedoch an, dass „ein Großteil der Arbeit innerhalb Gazas von den lokalen palästinensischen Polizeikräften geleistet wird, was wir für das wichtigste Element dieses Plans halten“.
Weitere Informationen zur ISF würden in etwa zwei Wochen veröffentlicht, sagte er. „Wir haben alle Freiwilligen, die wir brauchen. Jetzt geht es um die Organisation, und dann machen wir weiter.“
Viele Länder zögern, sich der ISF anzuschließen, solange die Hamas nicht entwaffnet ist, da sie ihre Soldaten nicht in Gefahr bringen wollen.
Vertreter der Hamas haben wiederholt eine kategorische Weigerung der Terrororganisation erklärt, ihre Waffen niederzulegen.
„Wir werden Gespräche mit der Hamas über die nächste Phase führen, nämlich die Demilitarisierung“, sagte der erste Beamte und erwähnte einen möglichen Amnestieplan in Abstimmung mit Israel. „Nach Jahrzehnten des Konflikts gibt es offensichtlich nicht viel Vertrauen zwischen beiden Seiten, aber heute ist ein großer Schritt nach vorn.“
Der Beamte deutete an, dass die Außerdienststellung von Waffen anstelle einer vollständigen Demilitarisierung eine Option sein könnte. Für Ersteres habe die Hamas gewisse Offenheit signalisiert.
„Es gibt ein allgemeines Konzept, wonach die in Gaza aufgebaute Terrorinfrastruktur zerstört wird und die schweren Waffen – wie RPGs, Raketenwerfer und Raketen – an Orte gebracht werden müssen, an denen sie weder zur Verteidigung gegen Israel noch für offensive Überfälle oder Angriffe auf Israel eingesetzt werden“, sagte er.
Hinzu kommt die Frage der türkischen Beteiligung. Ankara, ein Verbündeter sowohl Trumps als auch der Hamas, möchte einen Platz am Tisch in Gaza, einschließlich einer Rolle in der ISF. Israelische Regierungsvertreter haben diese Möglichkeit zurückgewiesen – mit Verweis auf die Feindseligkeit des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gegenüber Israel und seine drohende Rhetorik.
Der erste Beamte lobte jedoch die Rolle der Türkei als „integral“ für das Zustandekommen der Waffenruhe und sagte: „Wir halten es für sehr wichtig, sie einzubeziehen“, angesichts ihres Einflusses auf die Hamas.
„Wir möchten sehen, dass die Türkei und Israel beginnen, ihre Beziehungen wieder aufzubauen“, sagte er. „Ich denke, Gaza war für Präsident Erdoğan immer das Thema, das zum Bruch zwischen den Ländern geführt hat. Wenn wir nun zeigen können, dass Gaza sich in eine positive Richtung entwickelt, können hoffentlich beide Seiten beginnen, ihre Rhetorik zu deeskalieren, sich auf ihre Interessen zu konzentrieren und zu erkennen, welchen Nutzen beide Länder aus einer Zusammenarbeit ziehen können.“





Im zweiten Weltkrieg ist Deutschland von den Alliierten zurecht aufs Heftigste zerbombt worden. Und es hat gewirkt, das Naziregime hat kapituliert. Israel wollte die Hamas durch militärische Stärke zur Kapitulation zwingen oder ansonsten aufreiben. Die westlichen „Gutmenschen“-Regierungen haben dies verhindert, insbesondere die von islamischen (Noch-)Minderheiten in ihrem Staat getriebenen Machtsäcke Starmer und Macron. Netanjahu hat zurecht Macron ins Stammbuch geschrieben, dass auf der falschen Seite der Geschichte steht, wer von der Hamas gelobt wird. Inzwischen tanzt die Hamas allen „Gutmenschen“, welche den Stufenplan von Trump gut geheissen haben, auf der Nase herum. Obwohl die letzte Geisel noch in Gaza ist und die Hamas lauthals verkündet, sich unter keinen Umständen entwaffnen zu lassen, soll zur Phase 2 übergegangen werden. Aktivismus statt fundierten Prozesses. Und als Sahnehäubchen soll der Kalif vom Bosporus – Intimfeind Israels und Verbündeter der Hamas – bei der Gestaltung von Gaza nicht nur mit am Tisch sitzen, sondern sich auch noch mit eigenen Truppen in unmittelbarer Nähe von Israel festsetzen. Derweil organisiert sich die Hamas für den nächsten Angriff und keine ISF wird sie daran hindern, wohl eher im Gegenteil mit Blick auf türkische Truppen. Im Gegensatz zum 7.10.2023 sind künftige Massaker durch die Hamas voraussehbar.
Nach dem epochalen Sieg bei der Schlacht am Kahlenberg (Wien 1683) gegen die Türken sandte König „Jan III. Sobieski eine berühmte Nachricht an den Papst, die seine tiefe Dankbarkeit und Freude ausdrückte, am bekanntesten ist das Zitat: „Veni, vidi, vici“ (Ich kam, sah, siegte), wobei er aber auch die enorme religiöse Bedeutung des Sieges betonte und die Niederlage der Türken als göttliche Fügung sah.
und…
Wir sind mit Gottes Hilfe gekommen, um die Verteidiger Wiens zu retten“ (nach der Entsetzung Wiens).
…“
Die Hilfe kam vom Herrn!
GOTT SEGNE ISRAEL
Römer 8.31
ist gott für uns, wer kann wider uns sein
Römer 11,1-
Gott hat sein Volk nicht verstossen
so wie Gott Abraham, Isaak und Jakob versprochen hat Israel ist mein Volk
2. Korinther 4:18 Hfa
[18] Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt.