all

all

MitgliederDie Hannibal-Direktive: Hat Israel am 7. Oktober seine eigenen Bürger getötet?

Was nach dem 7. Oktober nicht geschah, sagt mehr über Israels Moral aus als das, was geschah.

Israelische Soldaten bei einem gefährlichen Einsatz in Nablus im sogenannten Westjordanland (Juli 2025). Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90

Die Anschuldigung ist ebenso empörend wie hartnäckig: Israel habe am 7. Oktober unter dem Deckmantel einer „Hannibal-Direktive” Militärdoktrin die eigenen Zivilisten getötet. Kritikern zufolge habe die israelische Armee dieses Protokoll in den ersten Stunden der Invasion der Hamas umgesetzt, um Entführungen zu verhindern – selbst wenn dies bedeutete, Israelis selbst zu töten. Diese Behauptung wurde von Leuten verbreitet, die die Hamas reinwaschen und Israel so viel Schuld wie möglich zuschreiben wollen. Sie hält jedoch einer Prüfung nicht stand.

Am 7. Oktober 2023 wurden mehr als 250 Israelis als Geiseln verschleppt. In den folgenden Tagen und Wochen startete Israel die intensivste Offensive seiner modernen Geschichte – und dennoch entschied es sich nicht für den bequemen Weg, diese Geiseln als „Kollateralschaden” abzuschreiben. Es bombardierte ihre Standorte nicht flächendeckend. Es behandelte sie nicht als entbehrlich.

Hätte Israel wirklich die Absicht gehabt, seine eigenen Zivilisten zu töten, um Geiselnahmen zu verhindern, hätte es die viel einfachere und leicht zu leugnende Option gegeben, nichts zu unternehmen, um ihren Tod zu verhindern, sobald sie entführt worden waren. Man hätte die Tunnel...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden