Die Anschuldigung ist ebenso empörend wie hartnäckig: Israel habe am 7. Oktober unter dem Deckmantel einer „Hannibal-Direktive” Militärdoktrin die eigenen Zivilisten getötet. Kritikern zufolge habe die israelische Armee dieses Protokoll in den ersten Stunden der Invasion der Hamas umgesetzt, um Entführungen zu verhindern – selbst wenn dies bedeutete, Israelis selbst zu töten. Diese Behauptung wurde von Leuten verbreitet, die die Hamas reinwaschen und Israel so viel Schuld wie möglich zuschreiben wollen. Sie hält jedoch einer Prüfung nicht stand.
Am 7. Oktober 2023 wurden mehr als 250 Israelis als Geiseln verschleppt. In den folgenden Tagen und Wochen startete Israel die intensivste Offensive seiner modernen Geschichte – und dennoch entschied es sich nicht für den bequemen Weg, diese Geiseln als „Kollateralschaden” abzuschreiben. Es bombardierte ihre Standorte nicht flächendeckend. Es behandelte sie nicht als entbehrlich.
Hätte Israel wirklich die Absicht gehabt, seine eigenen Zivilisten zu töten, um Geiselnahmen zu verhindern, hätte es die viel einfachere und leicht zu leugnende Option gegeben, nichts zu unternehmen, um ihren Tod zu verhindern, sobald sie entführt worden waren. Man hätte die Tunnel...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




