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Mitglieder„Armeeradio“ ist ein steuerschluckendes Relikt

Wie sein Pendant „KAN“ ist der Militärsender ein linksgerichtetes Überbleibsel aus einer vergangenen Ära bevormundender Staatsrundfunkstrukturen.

Hauptquartier des Armeeradios. Auf dem Aufkleber an der Tür steht: „Demokratie oder Aufruhr.“ Tel Aviv, 2. Juni 2023. Foto: Omer Fichman/Flash90.

(JNS) Die Ankündigung von Israels Verteidigungsminister Israel Katz, dass Galei Tzahal (Armeeradio) am 1. März 2026 offiziell geschlossen wird, hat die lokalen Medien in eine ihrer üblichen Aufregungen versetzt. Man könnte angesichts dieser Aufregung meinen, er wolle die Meinungsäußerung knebeln. Doch alles, was er getan hat, ist, einem öffentlich finanzierten Relikt ein Ende zu setzen, dessen Zweck lange vor Beginn des Smartphone-Zeitalters ablief – und dessen Politisierung seine weitere Existenz nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv machte.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Das Armeeradio, einst als moralstärkendes Kommunikationsinstrument für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte gedacht, hat sich längst in ein gewöhnliches linksgerichtetes Nachrichtenmedium verwandelt. Gleichzeitig wurden seine Gemeinkosten und Gehälter von genau den Steuerzahlern getragen, die es zunehmend herabsetzte, tadelte und belehrte.

Tatsächlich ist der Sender, der gegründet wurde, um die Truppen aufzurichten, zu einer weiteren Plattform für Kommentatoren geworden, deren Verachtung für die aktuelle Regierung – und in manchen Fällen sogar für die IDF selbst – ein...

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Patrick Callahan

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