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Luftwaffe trifft Höhle bei Dschenin – drei Terroristen eliminiert

Die israelische Luftwaffe schlug nahe Dschenin gegen eine vermutete Terrorzelle zu – Verteidigungsminister Israel Katz spricht von der Verhinderung eines schweren Anschlags.

Israelische Militärfahrzeuge während Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern in Dschenin. Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90.
Israelische Militärfahrzeuge während Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern in Dschenin. Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90.

Ein gezielter Luftangriff der Israel Air Force (IAF) hat nahe Dschenin eine terroristische Struktur in einer Höhle getroffen, bei der drei Terroristen getötet wurden. Der Angriff erfolgte nach Angaben der Israel Defense Forces (IDF) im Rahmen eines Einsatzes gegen eine geplante Attacke auf israelisches Gebiet.

Angriff auf Höhle bei Dschenin – Ablauf und Beteiligte

Die IDF erklärte, dass Spezialeinheiten eine Höhle im Umland von Dschenin lokalisierten, aus der eine Terrorzelle gerade heraustrat. Präzisionsschützen eröffneten das Feuer, eliminierten drei Männer und identifizierten sie als Terroristen, die unmittelbar einen Anschlag vorbereitet hätten. Anschließend griff die IAF das Höhlenareal mit einem Luftschlag an und zerstörte die Infrastruktur der Zelle.

Verteidigungsminister Israel Katz lobte das koordinierte Vorgehen von IDF, Shin Bet und Polizei und bezeichnete den Einsatz als entscheidend zur Abwehr einer „ernsthaften Terrorgefahr in Judäa und Samaria“. Er erklärte: „Wir haben befohlen, alle notwendigen Maßnahmen vom Boden und aus der Luft zu ergreifen, um die Terrorbedrohung zu beseitigen.“

Nach Angaben der Armee war die Operation Teil einer breiter angelegten Sicherheitskampagne, die darauf abzielt, bekannte Terrorverstecke und Waffenlager in der Region zu neutralisieren. Bereits in den Tagen zuvor waren mehrere kleinere Operationen in Dschenin und Umgebung durchgeführt worden, bei denen improvisierte Sprengkörper und Munition sichergestellt wurden.

Sicherheitslage in Judäa und Samaria – Hintergründe und Folgen

Der Angriff verdeutlicht die anhaltend angespannte Sicherheitslage in Judäa und Samaria. In den letzten Monaten ist die Zahl der Zwischenfälle in der Region deutlich gestiegen, insbesondere im Umfeld der Städte Dschenin, Tulkarm und Nur al-Schams. Diese Gebiete gelten als Hochburgen militanter Gruppen, die teilweise direkt mit der Hamas oder dem Islamischen Dschihad verbunden sind.

Nach offiziellen Angaben war der Luftschlag der erste größere IAF-Einsatz in der Nähe von Dschenin seit mehreren Wochen. Israelische Sicherheitskreise befürchten, dass Teile der dortigen Infrastruktur nach der Waffenruhe im Gazastreifen wieder aktiviert werden könnten.

Die IDF kündigte an, ihre Präsenz in den nördlichen Gebieten Judäas weiter auszubauen, um Wiederaufbauversuche der Terrornetzwerke zu verhindern. Laut Sicherheitsquellen wurden nach dem Angriff zusätzliche Bodenkräfte entsandt, um die Umgebung zu sichern und mögliche Rückzugsrouten zu kontrollieren.

Der Einsatz verlief laut Polizei ohne Verletzte auf israelischer Seite und ohne gemeldete zivile Opfer. Ermittlungen zur Identität der Getöteten und ihrer Verbindung zu früheren Anschlagsplanungen dauern an.

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Patrick Callahan

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