Trotz Warnungen aus Italien und Angeboten für eine sichere Verteilung der Hilfsgüter halten die Aktivisten an ihrer Mission fest – es geht um Symbolik, nicht um Hilfe.
Seit Tagen versucht Italien, die internationale Global Sumud Flottille von ihrem riskanten Kurs nach Gaza abzubringen. Präsident Sergio Mattarella warnte, die Überfahrt sei ein „unverantwortliches Risiko“ für die Menschen an Bord. Außenminister Antonio Tajanisprach sogar von einer „hochgradig gefährlichen Provokation“. Rom schlug einen Ausweg vor: Die Hilfsgüter könnten auf Zypern entladen und von der katholischen Kirche verteilt werden. Ein Kompromiss, der für alle Beteiligten sicher gewesen wäre. Doch die Organisatoren lehnten ab.
Die Begründung war eindeutig: Wer diesen Weg wählt, erkennt Israels Blockade an. Und genau das wollen die Aktivisten nicht. Für sie ist die Fahrt weniger eine Hilfsaktion als vielmehr ein politisches Symbol. Es geht um Schlagzeilen und Bilder, die weltweit Beachtung finden sollen.
A powerful moment of solidarity off Crete: 44 ships from Greece, Spain, Tunisia, and Italy have united as one fleet. Despite drone attacks, threats, and smears, we sail...
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