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MitgliederHunger ist keine Statistik

Die Ironie ist offensichtlich: Würde die Hamas kapitulieren, die von ihr absichtlich ausgehungerten israelischen Geiseln freilassen und ihre parasitäre Hortung und Besteuerung von Nahrungsmittelhilfen beenden, könnte der Hunger in Gaza fast über Nacht gelindert werden.

Ein älterer palästinensischer Mann trägt humanitäre Hilfsgüter in Rafah im südlichen Gazastreifen, 14. August 2025. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

(JNS) Wenn es um den Gazastreifen geht, reduzieren Schlagzeilen in den Medien allzu oft menschliche Tragödien auf Schlagworte wie „Völkermord“, „Hungersnot“ oder „ethnische Säuberung“. In Artikeln, die kürzlich in der israelischen Presse und in sozialen Medien kursierten, wurde sogar anhand von Tabellen und Kalorientabellen argumentiert, dass Israel die Bevölkerung Gazas absichtlich aushungert, um sie zu unterwerfen. Ihr Ausgangspunkt? Ein Vergleich zwischen der Anzahl der Lastwagen, die Israel einreisen lässt, und einer Schätzung des durchschnittlichen Kalorienbedarfs eines Bewohners des Gazastreifens. Übersichtlich, einfach und vermeintlich moralisch einwandfrei.

Aber Hunger lässt sich nicht in einer Tabelle erfassen und schon gar nicht auf ein Transparent für politische Kundgebungen schreiben. Wenn die Analyse bei der Gegenüberstellung von Kalorienzufuhr und zu ernährenden Menschen stehen bleibt, verkennt sie die chaotische, oft hässliche Realität vor Ort: Hamas-Propaganda, Lebensmittelraub, interne Korruption, logistisches Chaos und die tragische Instrumentalisierung sowohl der Zivilbevölkerung in Gaza als auch der israelischen Geiseln als Spielbälle in einem grausamen Spiel.

Eine weit verbreitete Behauptung vergleicht offizielle israelische Daten zu Lebensmittelkonvois mit...

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Patrick Callahan

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