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MitgliederGaza: Wenn Denkmuster zur Falle werden

Es scheint, als würde alles, was Israel zur Unterstützung der Palästinenser unternimmt, sofort verdreht – um die Genozid-Erzählung zu stützen.

Bartov
Ein arabischer Palästinenser trägt einen Sack Mehl, nachdem Lastwagen mit humanitärer Hilfe über den von Israel kontrollierten Grenzübergang Kerem Schalom am 24. Juli 2025 Khan Yunis im Süden des Gazastreifens erreicht haben. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

(JNS) Das talmudische Sprichwort „Man urteilt über andere nach seinen eigenen Fehlern“ kam lange vor dem bekannten Satz: „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.“ Selbstkritik gegenüber dem eigenen moralischen Versagen ist tief in unserer Religion und Tradition verwurzelt. Eine idée fixe, ein kognitives Vorurteil, kann dazu führen, dass eine Person alle neuen Informationen nur noch im Sinne ihrer vorgefassten Meinung interpretiert.

Solch eine Fixierung ist gefährlich – im Beruf wie im Leben. Oft ist sich die betroffene Person dessen gar nicht bewusst, doch Außenstehenden fällt es sofort auf.

Ein Beispiel: Omer Bartov, Professor für Holocaust- und Genozidforschung an der Brown University, veröffentlichte einen Meinungsbeitrag in der New York Times, in dem er Israelis, Akademikern und Staatsführern vorwarf, den angeblichen israelischen „Genozid“ in Gaza nicht anzuerkennen – wegen ihrer eigenen Vorurteile. Dabei ist es doch er, der sich von Vorurteilen leiten lässt.

Als Jüdin und Israelin...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Gaza: Wenn Denkmuster zur Falle werden”

  1. Johannes Bieregger sagt:

    Alles was speziell mit Israel zu tun hat, ist einer der besten Gradmesser und eines der wesentlichsten Parameter welche zeigen und deutlich machen, dass wir uns im letzten Abschnitt der ziemlich genau vorhergesagten Endzeit uns befinden, wo die Israelabneigung und Feindschaft, die Täuschung, die Scheinheiligkeit und abgrundtiefe Verlogenheit und Gottlosigkeit in einem Masse zunimmt, wie nie zuvor. Das brauchen wir nicht mehr glauben sondern, wir sehen es mittlerweile Tag täglich. Und zwar in allen Bereichen und insbesondere in Bezug auf Israel und der Palästinenser. Wie kann es sein, dass sich die Palästinenser im Gazastreifen innerhalb von relativ wenigen Jahren so explosionsartig auf über zwei Millionen vermehren?
    Eine Dschihad-Variante „Stärke durch Vermehrung“, um so die verhassten Juden besser und erfolgreich bekriegen und vernichten zu können, welches bisher nicht gelungen ist?
    Geht wie bisher und jetzt erst recht ihre Taktik auf, dass die Welt überwiegend und vorwiegend Israel verurteilt und nicht die armen, entrechteten und vertriebenen Palästinenser wie sie immer dargestellt werden ?

  2. Roland Kunz sagt:

    @ Johannes Bieregger: Das sehe ich alles auch so, ausser dem Zeitpunkt „letzter Abschnitt der Endzeit“. Nach Matthäus 24, 6-8 sind die verstörenden und zunehmenden Entwicklungen erst der Anfang der Wehen, welche kommen müssen. Zeitangaben in der Endzeit sind generell schwierig und mit grosser Vorsicht zu geniessen. Aber das Auftreten besagter Entwicklungen soll uns hellhörig und letztlich bereit machen für das Kommen Jesu.

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