Wie kann es sein, dass Israels Operation gegen den Iran innerhalb von nur zwölf Tagen erfolgreich war, dass der Krieg gegen die Hisbollah nach zehn Wochen endete, doch im Gazastreifen scheint kein Ende in Sicht?
Kein klarer Sieg, keine greifbare Entscheidung. Vielleicht kommt es in dieser Woche zu einem Wendepunkt, wenn Benjamin Netanjahu und Donald Trump einen Geiseldeal und eine Waffenruhe verkünden, die in ein mögliches Kriegsende münden könnten. Doch der Vergleich trügt, denn der Einsatz gegen den Iran war ein verdeckter, präziser Schlag, mit klar umrissenen Zielen, begrenztem Gelände und ohne Geiseln – deshalb war er rasch abgeschlossen. Im Gazastreifen dagegen kämpft Israel gegen eine in Wohngebiete eingebettete Terrororganisation, hält sich dabei an humanitäre Standards, steht unter massivem internationalen Druck und ringt zugleich um das Leben von Geiseln. Die Hamas nutzt die eigene Bevölkerung als Schutzschild, während Israel jede Entscheidung gegen moralische, militärische und diplomatische Maßstäbe abwägen muss. Dieser Krieg ist kein klassisches Gefecht, sondern ein hybrides Dauerszenario: eine Geiselkrise, asymmetrische Kriegsführung, globale Diplomatie und ein täglicher moralischer Stresstest. Im Gegensatz zu schnellen Operationen...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




