Mitten in den strategischen Überlegungen Israels zum iranischen Atomprogramm gibt es einen Ort, der herausragt – nicht nur wegen seiner Tiefe, sondern wegen seiner enormen strategischen Bedeutung: die Atomanlage Fordo. In rund 100 Metern Tiefe in den Bergen nahe Qom verborgen, gilt sie als das Herzstück des iranischen Urananreicherungsprogramms und als größte Herausforderung für jede militärische Operation gegen Teheran. Die unterirdische Atomanlage Fordo im Iran zählt zu den bestgeschützten Zielen des iranischen Nuklearprogramms und stellt Israels Militärstrategie vor eine gewaltige Aufgabe. Während Teheran dort Uran auf 60 Prozent anreichert, sucht Israel nun nach einer effektiven Lösung, die Atomanlage in Fordo ein für alle Mal zu vernichten. Israels Optionen sind begrenzt – denn Fordo liegt tief im Bergmassiv nahe Qom. Militärisch realistisch erscheint eine Zerstörung nur mit US-amerikanischer Hilfe.
Israels Verteidigungsestablishment weiß: Diese Festung lässt sich mit eigenen Mitteln kaum bezwingen. Zu tief liegt sie, zu stark ist sie befestigt. Deshalb ruhen viele Hoffnungen auf einem möglichen Schulterschluss...
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