Eine Analyse der Bargeldkrise im Gazastreifen und eines ungewöhnlichen Vorschlags aus Israel. Inmitten des andauernden Krieges hat Israels Außenminister Gideon Saar kürzlich einen überraschenden Vorstoß präsentiert. Durch den Austausch der 200-Schekel-Banknoten – entweder aller Scheine oder bestimmter Serien – könnte das finanzielle Rückgrat der Hamas empfindlich getroffen werden. Die Idee: Alte Scheine sollen durch neue ersetzt werden, etwa mit veränderter Farbgebung, wobei der Umtausch ausschließlich in israelischen Banken möglich wäre. Für die Hamas, isoliert vom israelischen Bankensystem, wäre dies ein harter Schlag. Bargeldkrise im Gazastreifen – Cash ist König.
Die Reaktion der Bank of Israel fiel jedoch zurückhaltend aus. Man sehe aktuell keinen Anlass, Banknoten aus dem Verkehr zu ziehen oder auszutauschen, erklärte Israels Notenbank. Entsprechende Initiativen hätten bislang keine fachlich fundierte Begründung geliefert, die solch drastische Schritte rechtfertigen würden. Doch ein genauerer Blick auf die Lage im Gazastreifen zeigt, warum der Vorschlag durchaus Wirkung entfalten könnte.
Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen hat sich die ohnehin fragile...
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