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Huthi-Terroristen feuern Rakete auf Israel  

Erneuter Raketenangriff der Huthis aus dem Jemen: Israels Luftabwehr reagiert – Alarm erstmals seit zwei Wochen, Flugverkehr gestört, Raketenteile nahe Hebron gefunden

Huthi
Der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Sarea, gibt am 13. April 2025 in Sanaa, Jemen, eine Erklärung zu den neuen Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel ab. Foto: EPA-EFE/YAHYA ARHAB

Am Sonntagabend feuerten vom Iran unterstützte Huthi-Terroristen im Jemen erneut eine ballistische Rakete auf Israel ab. Der Angriff löste Sirenen in mehreren Regionen des Landes aus – unter anderem im Süden, in der Region Jerusalem und im Großraum Tel Aviv.

Zunächst hatte die israelische Armee gemeldet, es seien „mindestens zwei Raketen“ aus von den Huthis kontrolliertem Gebiet abgefeuert worden. Später korrigierte die IDF diese Angabe: „Nach Überprüfung wurde festgestellt, dass eine einzige Rakete aus dem Jemen gestartet wurde. Es wurden Abfangversuche unternommen, und die Rakete wurde höchstwahrscheinlich erfolgreich abgefangen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Die Sirenen seien „protokollgemäß“ ausgelöst worden.

Trümmerteile der Rakete wurden nahe Meitar im Süden Israels gefunden. Es wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet.

Infolge des Alarms wurden ankommende Flüge zum internationalen Flughafen Ben Gurion verspätet. Eine Arkia-Maschine aus Eilat sowie weitere Flugzeuge mussten in Warteschleifen über dem Zentrum Israels kreisen. Auch ein jordanisches Flugzeug auf dem Weg nach Amman wurde vorübergehend verzögert.

Bereits am Freitag hatte die israelische Luftwaffe eine Drohne abgefangen, die „aus dem Osten“ auf Israel abgeschossen worden war – eine Formulierung, mit der die Armee in der Regel den Jemen meint. Da die Drohne noch außerhalb des israelischen Luftraums zerstört wurde, ertönten keine Sirenen.

Es war der erste Raketenalarm dieser Art seit zwei Wochen – obwohl die Huthis auch in diesem Zeitraum weiterhin Raketen in Richtung Israel abfeuerten. Da diese jedoch außerhalb des israelischen Staatsgebiets einschlugen, wurden keine Sirenen ausgelöst. Während US-Streitkräfte im selben Zeitraum ihre Angriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen fortgesetzt haben, führten amerikanische Regierungsvertreter am Samstag direkte Gespräche mit dem Iran – dem wichtigsten Unterstützer der Huthis.

Seit Beginn der israelischen Bodenoffensive gegen die Hamas am 18. März haben die Huthis mindestens ein Dutzend ballistische Raketen auf Israel abgefeuert. Die meisten wurden durch die israelischen Luftabwehrsysteme abgefangen oder verfehlten ihr Ziel. Die Angriffe gelten als Ausdruck der Solidarität mit der Hamas, aber auch als Teil einer umfassenderen iranischen Strategie, Israel an mehreren Fronten zu destabilisieren.

IDF-Vertreter gehen davon aus, dass die Huthis aktuell nur noch über eine begrenzte Anzahl funktionsfähiger Raketenwerfer verfügen – ein deutliches Zeichen für die Wirksamkeit der gemeinsamen israelisch-amerikanischen Luftschläge auf deren Infrastruktur.

Israel beobachtet die Lage weiterhin genau. Die IDF erklärte, man sei auf „alle Szenarien vorbereitet“.

 

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