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Israelisches Laser-Abwehrsystem Iron Beam noch dieses Jahr einsatzbereit

Verteidigungsminister Katz: „Waffe der Zukunft neutralisiert Bedrohungen mit unvergleichlicher Effizienz.“

Iron Beam
Das Iron Beam-System in Aktion Foto: Ariel Hermoni/Verteidigungsministerium.

Israel verstärkt seine Verteidigung mit modernster Technologie: Das revolutionäre Laser-Abwehrsystem Iron Beam wird nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz innerhalb der nächsten neun Monate einsatzbereit sein. Diese Ankündigung erfolgte am Sonntag während eines Besuchs bei Rafael Advanced Defense Systems in Galiläa.

Während seiner Besichtigung des Leshem-Instituts in der Ortschaft Rakefet richtete Katz eine deutliche Warnung an Israels Feinde: „Unsere Gegner sollten wissen: Wir verfügen über zahlreiche Mittel, um eine entschlossene Antwort zu liefern. Wer Israel erneut herausfordert, wird einen hohen Preis zahlen.“

Katz wurde von hochrangigen Vertretern der Verteidigungsindustrie und Rafael-Experten begleitet.


Iron Beam, entwickelt von Rafael, nutzt Laser-Technologie zur Abwehr von Raketen und Drohnen – und das zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Abwehrsysteme wie Iron Dome. Das israelische Verteidigungsministerium bestätigte, dass das System noch vor Jahresende einsatzbereit sein wird.

„Das Laser-System ist die Waffe der Zukunft. Es kann ganze Bedrohungskategorien mit außergewöhnlicher Effizienz und ständig verbesserten Ergebnissen neutralisieren“, betonte Katz. „Die israelische Bevölkerung verdient diesen Schutz.“

Die Einführung von Iron Beam stellt eine weitere Stärkung der mehrstufigen Luftverteidigung Israels dar, insbesondere in einer Zeit zunehmender regionaler Bedrohungen.

Siehe dazu: Neue Laser-Verteidigung macht Israel unbesiegbar

Verstärkung der Luftwaffe: Drei neue F-35I-Kampfjets eingetroffen

Die israelische Luftwaffe (IAF) hat zudem ihre Kampfkraft weiter ausgebaut: Am Donnerstag landeten drei neue „Adir“ F-35I-Kampfjets auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim nahe Beersheva, wie das Militär am Sonntag bestätigte. Die modernen Tarnkappenjets, gefertigt von Lockheed Martin, werden in die 116. Staffel integriert.

Einer der drei neuen F-35I-Kampfjets, die am 13. März 2025 auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim der israelischen Luftwaffe eintrafen. Foto: IDF.

Seit Beginn des aktuellen Krieges hat die Adir-Staffel bereits mehr als 15.000 Einsatzflugstunden absolviert und tausende Angriffe in verschiedenen Operationsgebieten durchgeführt. Diese umfangreiche Erfahrung hat wertvolle Erkenntnisse geliefert und die Vielseitigkeit des F-35I bewiesen, so die IDF.

Besonders bemerkenswert ist eine bedeutende Weiterentwicklung: Ursprünglich für den Transport von Waffen in internen Waffenschächten konzipiert, kann der Adir-Jet nun auch JDAM-Präzisionsbomben extern an seinen Tragflächen transportieren. Diese Modifikation, die in Zusammenarbeit mit Lockheed Martin und dem Pentagon entwickelt wurde, macht Israels Adir weltweit zum einzigen F-35-Kampfflugzeug mit dieser erweiterten Angriffsoption.

Mit der Stärkung sowohl der Luftverteidigung als auch der Offensivfähigkeiten unterstreicht Israel seinen Anspruch, jeder Bedrohung mit innovativer Technologie und entschlossener Verteidigungsbereitschaft zu begegnen.

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Patrick Callahan

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