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MitgliederTacheles mit Aviel – Der kleine palästinensische Bücherladen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Bei jeder Gelegenheit findet sich etwas, um Israel in den Medien anzugreifen.

Bücherladen
Educational Bookshop, Jerusalem. Foto: Beautiful Faces of Berlin/flickr - Creative Commons

Diese Woche war es ein palästinensischer Bücherladen in Ostjerusalem. Ein kleiner Laden in der Salach-A-Din-Straße – kein kleiner Horrorladen, aber pur palästinensisch. Die israelische Polizei stürmte den „Educational Bookshop“, beschlagnahmte Bücher und verhaftete den Buchhändler Mahmoud Muna und seinen Neffen Ahmed – die inzwischen wieder frei sind. Das einzige beschlagnahmte Buch, das die Polizei der Presse zeigte, war ein Malbuch für Kinder mit dem Titel „Vom Fluss zum Meer“. Ein weiteres Buch, das in der Buchhandlung gefunden wurde, war „Mein Freund ist ein ISIS-Kämpfer“ von Hajar Abdel Sahed. Seit dem 7. Oktober wird viel über die Notwendigkeit einer Deradikalisierung in Gaza gesprochen. Die gleiche Deradikalisierung ist aber auch in Ostjerusalem und im biblischen Kernland Judäa und Samaria nötig.

Ich kenne den kleinen Bücherladen, nicht weit vom Herodes-Tor der Jerusalemer Altstadt, und habe dort oft Kaffee getrunken. Ein kleines, ruhiges Café mit palästinensischem Vibe und Narrativ. Was habe ich dort verloren? Ich gehe dorthin, um die andere Seite zu hören. Diskussionen sind sinnlos, aber dort wie auch...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Tacheles mit Aviel – Der kleine palästinensische Bücherladen”

  1. Roland Kunz sagt:

    Es ist unsäglich, was auf SRF letzten Dienstag verbreitet worden ist, das ist Antisemitismus pur. Das Sahnehäubchen setzte die Korrespondentin noch, in dem sie erzählte, sie hätte den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen ergründen wollen, aber Gefängnisbehörden und Armee würden keine Stellung nehmen zu Einzelfällen.
    Ich schäme mich für diese Hetze, so wie ich mich für den Schweizer an der Spitze der UNRWA schäme.
    Gleichzeitig bedaure ich sehr, dass etliche linke Israelis immer wieder den antisemitischen Medien als Feigenblatt dienen: Die Medien wissen, welche Israelis sie anfragen können, um Aussagen zu erhalten, welche den Staat Israel und seine offiziellen Organe in den Dreck ziehen. Für die Medien ein gefundenes Fressen, nach dem Motto: „Seht her, sogar die Israelis sagen das, dann muss es ja wahr sein“. Beispielsweise die israelischen Historiker Moshe Zimmermann und José Brunner sind solche sicheren Werte für die Medien.

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