Aliza Ashkenazi fotografiert und schreibt für uns. Ihr kennt Aliza durch ihre Profile von Menschen in Jerusalem. Sie ist eine enge Freundin, eine lebhafte und herzliche Persönlichkeit auf dem Jerusalemer Machane-Yehuda-Markt und steht uns sehr nahe. Dieses Mal hat sie uns ihr Herz ausgeschüttet und plant eine neue Serie für unsere Leser.
Kurz bevor ich meinen 10. Geburtstag feierte – vor 50 Jahren – brach der Jom-Kippur-Krieg (1973) aus. Ich erinnere mich an die Stimmung in den ersten Tagen: Wie am Nachmittag des Jom Kippur Menschen dringend in die Armee einberufen wurden, die Sirenen überall im Land heulten, und wie ich meiner Mutter half, alle Fenster (Verdunkelung) nach den Anweisungen der Behörden abzudichten. Wie mein Vater plötzlich verschwand. Wie alle mit einem Transistor am Ohr herumliefen, schockiert und schmerzgeplagt. Aufgrund meines jungen Alters sind dies hauptsächlich fragmentierte Erinnerungen. Schließlich geschahen diese Dinge weit entfernt an den Grenzen außerhalb Israels, und ich fühlte mich zu Hause sicher.
Und dann kam der 7. Oktober 2023. Erwachsene, die beide Kriege erlebt haben, beschreiben wiederkehrende Traumata...
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Das ist ein sehr eindrücklicher Artikel. Ich kann nur staunen über den Mut von Aliza Ashkenazi.