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Tacheles mit Aviel – Die Ratte ist tot!

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Ratte Yahya Sinwar getötet wird.

Sinwar
Die Ratte ist gefasst. Foto: Soziale Netzwerke, Verwendung gemäß Abschnitt 27A des israelischen Urheberrechtsgesetzes. 

Ein Jahr und zehn Tage war Yahya Sinwar in den unterirdischen Tunneln des Gazastreifens auf der Flucht. Oft verschanzte er sich unter den israelischen Geiseln, die für ihn wie eine Lebensversicherung waren. Diese endete am Mittwoch, am Vorabend des biblischen Laubhüttenfestes, in Tel Sultan bei Rafah im Süden des Gazastreifens. Keine Spezialeinheit hat Sinwar getötet, sondern Reservisten eines Infanteriebataillons. Das erinnert mich symbolisch an die biblische Geschichte von David und Goliath. Goliath wurde nicht von ausgebildeten Soldaten getötet, sondern von einem Zivilisten, der nicht einmal der Wehrpflicht unterlag. Die Hamas ist schockiert und wütend, dass Israel die Leiche von Sinwar entführt hat. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu schloss seine Rede gestern Abend mit den Worten König Davids: „Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.“

Gestern Mittag erfuhr ich aus vertrauten Quellen, dass Yahya Sinwar von israelischen Soldaten getötet wurde. Sofort überprüfte ich die Medien, aber kein Wort in den israelischen und ausländischen Medien, auch nicht in den zahlreichen Telegram-Kanälen, mit denen ich verbunden bin. Nach mehreren Telefonaten mit anderen Quellen im Land entschied ich mich, die Nachricht von Yahya Sinwars Tod über den Telegram-Kanal von Israel Heute zu verbreiten. Es war 14.45 Uhr und ich war auf dem Weg zu einem Familientreffen. Ich erhielt die ersten Fotos von seiner Leiche zwischen den Trümmern im Gazastreifen. Zuerst durften wir das Foto nicht veröffentlichen, aber nachdem ich gesehen hatte, dass in einigen Kanälen sein zerschmetterter Körper mit dem Loch in der Stirn zu sehen war, beschlossen wir, das Foto im Kanal zu veröffentlichen. Kurze Zeit später haben wir es auf Bitten der Zensur wieder aus dem Kanal entfernt.

Es dauerte etwa eine Stunde, bis die ersten Meldungen über die mögliche Tötung des Erzterroristen Sinwar eintrafen. Die ganze Zeit stand ich in Kontakt mit Quellen, und obwohl es noch keine offizielle Bestätigung der israelischen Regierung gab, war mir und uns allen klar, dass sich Sinwar seinen Kollegen Ismail Haniya, Mohammed Deif, Hassan Nasrallah und all den anderen auf der berüchtigten Liste der Terroristenführer angeschlossen hatte. Erst um 18 Uhr wurde in den Medien offiziell verkündet, dass Sinwar von israelischen Soldaten getötet wurde.

Die ersten Reaktionen auf die Nachricht vom Tod des Terroristen Sinwar ließen nicht lange auf sich warten. Freudentänze in der Stadt Karmiel im Norden des Landes.

Es war kein geplanter Einsatz, sondern reiner Zufall. Ein Soldat der Bislacher Brigade 828 im südlichen Gazastreifen bemerkte eine verdächtige Person in einem Gebäude. Der Soldat eröffnete das Feuer. Die Terroristen erwiderten das Feuer, wobei ein israelischer Soldat schwer verletzt wurde. Eine Drohne entdeckte insgesamt drei Terroristen, die versuchten, aus dem Gebäude zu fliehen. Die Soldaten schossen weiter auf die Terroristen, die in zwei verschiedenen Gebäuden Schutz suchten. Sinwar war allein in einem der Gebäude und versteckte sich im zweiten Stock. Das Gebäude wurde von einem Panzer und mit Raketen beschossen.

Dann wurde eine Drohne in das zerstörte Gebäude geschickt, wo sie eine schwer verletzte vermummte Person entdeckte. Auf dem Video der Drohne ist zu sehen, wie die Person versucht, die Drohne mit einem Stock zu Fall zu bringen. Dies geschah bereits am Mittwochabend.


Bei der anschließenden Durchsuchung des Gebäudes wurde in den Trümmern schließlich die Leiche von Sinwar entdeckt. Da sahen sie den ‚Joker Sinwar‚ mit einem großen Loch in der Stirn. Wie in der biblischen Geschichte, als David mit seiner Schleuder einen Stein schleudert und Goliath mitten auf die Stirn trifft. Goliath fällt zu Boden und David schlägt ihm den Kopf ab.

Der Erzterrorist wurde mit einem Loch in der Stirn in den Trümmern gefunden, und das verbindet mich sofort mit der Barmherzigkeit der israelischen Ärzte im Jahr 2004, als Yahya Sinwar im israelischen Gefängnis saß. Es waren israelische Ärzte, die Sinwar vor 20 Jahren im Gefängnis das Leben gerettet haben. „Dass wir sein Leben gerettet haben, hat Hunderte von Kindern und alten Menschen das Leben gekostet“, sagte einmal mit Tränen in den Augen der israelische Arzt Juval Biton, der Sinwar damals behandelte. Was für ein symbolisches Schicksal: Sinwar starb durch eine Verletzung im Kopf, wo einmal ein eitriger Hirnabszess fast geplatzt wäre und der von israelischen Ärzten operiert wurde.

 

Bild: Israelische Soldaten stehen über dem Leichnam von Yahya Sinwar in den Trümmern. Foto: Soziale Netzwerke, Verwendung gemäß Abschnitt 27A des israelischen Urheberrechtsgesetzes. 

Dieses Foto wird seine psychologische Wirkung auf die Hamas und die palästinensische Bevölkerung haben. Israel muss den Krieg gewinnen und alle Entführten befreien. Auch als der kleine David den Riesen Goliath tötete, hatte dies seine Wirkung auf die Philister. Das palästinensische Volk und die verbliebenen Hamas-Terroristen stehen unter Schock. Eine moralische Niederlage des Feindes.

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Wie geht es von hier aus weiter? Die Aufmerksamkeit richtet sich wieder auf den Gazastreifen und die Möglichkeit, einen Geiseldeal voranzubringen. Ein solcher Schritt könnte die Situation grundlegend verändern. Es gibt niemanden, der Yahya Sinwar in Bezug auf Einschüchterung, Führung und die Macht, die er in seinen Händen hielt, ersetzen könnte. Deshalb darf diese Chance nicht verpasst werden. Wir müssen alle militärischen und diplomatischen Mittel einsetzen, um die 101 Geiseln nach Hause zu bringen. Wie bei der Hisbollah gibt es auch bei der Hamas ein echtes Vakuum, das die Organisation nicht füllen kann. Sinwar hatte fast keinen Ersatz, seine engsten Mitarbeiter wurden alle getötet. Auch im Ausland wurden führende Köpfe wie Ismail Haniya ausgeschaltet. Sinwar war eine sehr dominante Figur im Gazastreifen, und dementsprechend groß ist das Vakuum, das er hinterlässt.

Die Ratte ist tot.

Die Situation muss in einem größeren Zusammenhang gesehen werden, mit den vier Fronten, die der Iran um uns herum errichtet hat: Judäa und Samaria, Gaza, Libanon, die Huthis und die Iraker. Die Führungen dieser Terrormilizen zerfallen allmählich. Das bedeutet noch nicht, dass die Ideologie besiegt oder endgültig vernichtet ist, aber es ist ein moralischer und symbolischer Schlag. Israel hat immer noch offene Fronten, mit der Erwartung eines Angriffs auf den Iran und Operationen im Libanon und in anderen Gebieten, die noch nicht abgeschlossen sind. Dies ist eine äußerst wichtige taktische Aktion, und es bleibt abzuwarten, ob sie auch strategische Auswirkungen haben wird.

Der Abschied Sinwars von der historischen Bühne könnte eine sehr positive Entwicklung sein. Es ist ein echter Sieg für Israel, vor allem, wenn seine Leiche in unseren Händen ist. Was sagen die palästinensischen Medien und vor allem die Hamas dazu? Wir haben seine Leiche. Großartig! Das beste Geschäft für einen Geiseldeal. Die Hamas steht unter Schock. Es ist ein wirklich traumatisches Ereignis für sie und eine einmalige Gelegenheit für Israel, mit Weisheit eine Wende in diesem Konflikt herbeizuführen, denn der Iran verliert eine Terrormiliz nach der anderen. Die Hamas-Terroristen, die unsere Geiseln im Gazastreifen festhalten, müssen sich nun entscheiden, ob sie ihre Waffen niederlegen und die Geiseln freilassen und leben wollen oder ob sie Sinwar in die Hölle folgen wollen. Ähnlich äußerte sich gestern Abend der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Die Leiche von Sinwar wird aus den Trümmern geborgen und nach Israel gebracht. Foto: Soziale Netzwerke, Verwendung gemäß Abschnitt 27A des israelischen Urheberrechtsgesetzes. 

In seiner Rede lobte Israels Regierungschef die israelischen Soldaten für ihren unermüdlichen Einsatz im Krieg: „Jetzt ist jedem im Land und in der Welt klar, warum wir darauf bestanden haben, den Krieg nicht zu beenden. Warum wir trotz allen Drucks darauf bestanden haben, Rafah – die befestigte Hochburg der Hamas, in der sich Sinwar und viele der führenden Terroristen versteckt hielten – zu zerschlagen. Ich möchte meine tiefe Anerkennung für die entschlossene und mutige Arbeit der Soldaten der IDF, des Shin Bet und ihrer Kommandeure zum Ausdruck bringen. Es gibt keine besseren als sie. Heute haben wir erneut gezeigt, was mit denen geschieht, die Israel schaden wollen. Heute haben wir der Welt wieder einmal den Sieg des Guten über das Böse gezeigt“.

Zum Abschluss sagte Netanjahu: „Der Krieg, meine Freunde, ist noch nicht vorbei. Er ist hart und verlangt große Opfer von uns. Ich möchte den Familien, die ihre Lieben verloren haben, mein tiefstes Beileid aussprechen. Ich möchte die Familien unserer gefallenen Helden umarmen. Ihr großes Opfer, auch in den letzten Tagen, bringt uns dem Sieg näher. Mit den Worten König Davids: Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren. Bürger Israels, wir befinden uns in einem Auferstehungskrieg. Große Herausforderungen liegen vor uns. Wir brauchen Geduld, Einheit, Mut und Standhaftigkeit. Gemeinsam werden wir kämpfen, und, mit Gottes Hilfe – gemeinsam werden wir siegen.“

Übrigens: Israel bekämpft das Böse allein und eliminiert einen Terroristen nach dem anderen. Wäre es nicht schön, wenn sich einige westliche Regierungen dafür bedanken oder zumindest Respekt bekunden würden?

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Die Ratte ist tot!”

  1. Steffen Leibovici sagt:

    Könntet ihr nicht ein anonymes Konto für den Schützen einrichten? Bestimmt würden etliche Leser gern etwas spenden.

  2. ELI sagt:

    Meiner Meinung nach wäre es effektiver wenn wir weiter für Drohnen spenden um allen Soldaten den nötigen Schutz zu geben den sie bitter benötigen.Möge unser großer Gott seine segnenden und behüteten Hände über alle Soldaten halten 🙏

  3. Mary-Anne Bufton sagt:

    „Die ‚Ratte‘ ist tot“ ich kenne diese ent-humanisierende Sprache und sie scheint angebracht bei einem Erzterroristen wie Sinwar. Aber erinnern wir uns – es gehört zur psychologischen Kriegspropaganda, den Feind zu dehumanisieren. Genau das hat man mit den Juden vor dem Holocaust gemacht – erinnern wir uns an die Nazi-Propaganda! Auch die polytheistischen Huttus haben das mit den christlichen Tutzis gemacht. Ich verstehe es auch, dass die noch nicht im Neuen Bund stehenden Juden es tun. Aber ich habe etwas dagegen, wenn es meine Geschwister im Herrn tun. Warum? haben die Terroristen nicht bestialisch gemordet? Ja, haben sie, aber habt Ihr das Gesicht von Sinwar gesehen? Konntet Ihr erkennen, dass er genauso besessen ist wie der Gezarener in der Bibel? Haben die verführten der Hamas, Fatach, PLO, Muslim Bruderschaft, einen Weg raus aus der Spirale des Hasses und der Gewalt? Wir dürfen niemals vergessen, warum Israel so gehasst wird! Weil der Teufel das 2. Kommen Jesus verhindern muss! Denn das ist das Ende seiner Herrschaft. Der Teufel hat einen 3 Fontenkrieg entfacht, um das Kommen Jesu zu verhindern: Die Zerstörung Israels und der Juden, die Verfolgung von Christen und Verführung der Christen in den postchristlichen Nationen!

    Es ist eine List des Teufels, dass wir vergessen, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, auch wenn Israel als Staat Waffen benutzen muss, müssen wir, die wir im Geist leben, im Geist kämpfen und in unseren Formulierungen weise sein, um uns nicht auf das Niveau des Teufels hinunter reissen zu lassen. Wäre ich nicht Christ – meine lieben Geschwister – ich wäre Terrorist und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Deshalb ist der Kampf in Israel so gefährlich. Also lasst uns in der Auswahl unserer Worte nicht auf das Niveau des Teufels hinab: Ein ja sei ein Ja und wir benennen klar, was Sünde ist.
    Aber für Sinwar beginnt jetzt der Part in der Hölle, wo er seinem unaussprechlichen Hass, unendlichen Qualen für alle Ewigkeit ausgeliefert ist:
    Und das im Kopf, sollte genügen ihn als Sünder, Terrorist, Kriminellen, Verbrecher und sogar als bestialisch zu bezeichnen, aber lasst uns nicht die dehumanisierende Sprache der Nazis benutzen.

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