Die Außenminister Frankreichs und Großbritanniens sind am Freitag in Tel Aviv eingetroffen, um in einem letzten Versuch zu verhindern, dass der Iran den Nahen Osten in einen umfassenden Krieg hineinzieht.
Es wird erwartet, dass der israelische Außenminister Israel Katz das Gipfeltreffen mit dem britischen Außenminister David Lammy und dem französischen Außenminister Stéphane Séjourné nutzen wird, um neue Sanktionen gegen Teheran zu fordern und die Europäer zu drängen, das Korps der Islamischen Revolutionsgarden des Iran zu einer ausländischen Terrororganisation zu erklären.
Nach Angaben aus Jerusalem soll es auch um die laufenden Bemühungen um ein Geiselabkommen mit der Hamas gehen. US-Präsident Joe Biden hat erklärt, er erwarte, dass der Iran im Falle einer Einigung seine Angriffe auf Israel einstellen werde.
Obwohl London und Paris die Reise nicht öffentlich ankündigten, zitierte der britische Nachrichtensender Sky News eine diplomatische Quelle, die die Gespräche bestätigte, die als „Versuch, einen umfassenden Krieg im Nahen Osten zu verhindern“ bezeichnet wurden.
Der Iran und seine Stellvertreter haben geschworen, sowohl die Tötung von Ismail Haniyeh, dem Leiter des sogenannten „politischen“ Büros der Hamas, als auch von Fuad Shukr, einem hochrangigen Mitglied des Dschihad-Rates der Hisbollah, der von israelischen Verteidigungsbeamten als Nummer zwei der Terrororganisation bezeichnet wird, zu rächen.
Teheran wies am Dienstag Aufrufe Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens zurück, seine Drohung, Israel anzugreifen, zurückzunehmen.
Die drei Länder hatten am Montag in einer gemeinsamen Erklärung das iranische Regime aufgefordert, von einem Angriff auf den jüdischen Staat abzusehen, da dies die Spannungen verschärfen und ein Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas im Gazastreifen gefährden würde.
„Ohne die Verbrechen des zionistischen Regimes [Israels] zu verurteilen, fordert die Erklärung der E3 den Iran dreist auf, nicht auf die Verletzung seiner Souveränität und territorialen Integrität zu reagieren“, erklärte das iranische Außenministerium.
Drei hochrangige iranische Beamte sagten Reuters am Dienstag, dass nur ein Waffenstillstandsabkommen für Gaza einen iranischen Angriff auf Israel verhindern könne, während US-Geheimdienste darauf hinwiesen, dass Teheran seine Drohung nicht zurückziehe.
Die Hamas hat sich geweigert, Vertreter zu den Waffenstillstandsgesprächen in Katar zu entsenden, obwohl ein mit den Verhandlungen vertrauter Beamter Reuters mitteilte, dass die Terrorgruppe nach Abschluss der Gespräche konsultiert werde.
(JNS)





Ich sehe das Wichtigste in Israel so, dass dort endlich Gott mit einbezogen wird (wie im AT vielmals erwähnt) und ihm das Zepter übergeben wird. Der Waffenstillstand wird nicht funktio- nieren, man sieht ja, dass es nicht vorwärts geht. Und wie im Magazin IH erwähnt, Amerika ist der falsche Berater. „Herr gib den israelischen Politiker die Weisheit das Richtie zu tun.“