„Kol haKawod“ kann als „toll gemacht“ übersetzt werden und wenn meine Kinder ihr Zimmer aufgeräumt haben, sage ich Kol haKawod und meine es auch so. Bei den meisten Dingen, die unsere Politiker machen, sage ich auch Kol haKawod, aber es bedeutet das Gegenteil.
Der Iran hat uns mit seinen Langstrecken-Raketen angegriffen und nichts ist passiert, Kol haKawod. Alle wussten, wann und wie der Angriff erfolgen würde, es wird sogar berichtet, dass der Iran den USA vorher Bescheid gegeben hat.
Nach dem Angriff freut man sich im Land über die Verteidigung und hat fast vergessen, dass wir noch unerledigte Arbeit im Gazastreifen haben. Wäre ich ein Verschwörungstheoretiker, würde ich sogar vermuten, dass der Iran seinen Angriff mit Bibi Netanjahu abgesprochen hat, denn er scheint in Gaza in einer Sackgasse festzustecken. Er will weder vorwärts nach Rafah einmarschieren, noch will er rückwärts einen Deal für die Freilassung der Geiseln machen.
Dabei hatte uns Netanjahu vor einigen Wochen versprochen, der Sieg stehe kurz bevor. Davon ist nun nicht mehr die Rede, stattdessen „gibt es ein Datum“, an dem der Angriff auf Rafah beginnen soll. Das Datum wird nicht verraten und auch wenn es eins gibt, kann es noch geändert werden, da es ja ein Geheimnis ist.

Bibi scheint hin- und hergerissen und nicht in der Lage, sich für eine Seite zu entscheiden. Würde er auf das Volk hören, würde er mit dem Angriff auf Rafah beginnen, aber internationaler Druck scheint ihn davon abzuhalten. Das Volk will auch keinen Geiseldeal, bei dem Terroristen freigelassen werden, sich die Armee aus dem Gazastreifen zurückzieht und der im Grunde einen Sieg der Hamas bedeuten würde.
Trotzdem schickt die Regierung immer wieder Unterhändler nach Katar, um mit der Hamas zu verhandeln, als ob die Terroristen ein ernsthaftes Interesse an einer Einigung hätten. Die Hamas hat bei dem letzten Geiseldeal gesehen, dass sie für die wertvollen Geiseln im Grunde nichts bekommen hat. Diesen Fehler wird sie nicht mehr machen. Für sie heißt es jetzt, alles oder nichts.
Und der Iran? Der hat nach seinem symbolischen Angriff auf Israel wahrscheinlich nichts zu befürchten. US-Präsident Joe Biden hat Bibi verboten, zurückzuschlagen und er scheint sich daranzuhalten.

Obwohl wir eine rechte Regierung mit religiösen Parteien haben, besteht das Kriegskabinett aus den alten Köpfen Netanjahu, Gantz und Galant. Gantz wurde von niemandem in diese Position gewählt und Galant gehört zwar zum Likud, aber er verhält sich wie ein Linker, während Netanjahu seinen eigenen Willen verloren zu haben scheint.
Das Volk hat eine rechte, religiöse Regierung gewählt, aber nicht erhalten. Damals ging es nicht um Krieg, man hat die gewählt, denen man am ehesten vertraute, mit den innenpolitischen Problemen wie der übermächtigen Judikative fertig zu werden. Aber auch jetzt im Krieg, wünscht man sich von unseren Vertretern eine rechtere, religiösere Politik.
Das bedeutet ein härterer Ansatz für das Palästinenserproblem, einen aggressiveren Feldzug in Gaza und weniger Einfluss unserer „Freunde“ im Ausland. Vor allem aber würde das bedeuten, sich mehr auf die jüdische Tradition zu stützen. Wir brauchen weniger Realpolitik und mehr Gottvertrauen. Wir brauchen eine starke Armee, die nicht von der internationalen Meinung gezügelt wird, sondern sich auf biblisches Recht stützt, sodass sie ihren Job machen und den Feind besiegen kann.

Unsere Politiker hören jedoch leider nicht auf mich und die Umfragen in Israel, die sich immer wieder eine ähnliche Meinung zeigen. Wenn sie noch nicht selbst auf diese Gedanken gekommen sind, werden sie wohl auch nicht in naher Zukunft tun. Wir wissen eigentlich, was zu tun ist, doch unsere Politiker wollen es nicht umsetzen und das ist das Frustrierende an unserer Situation.
Kurz vor Pessach erinnern wir uns daran, dass auch die Lage im alten Ägypten aussichtslos schien, bis ein Erlöser kam und das Volk Israel aus der Sklaverei befreite. Ein ähnliches Szenario ist auch heute vielleicht realistischer als die Hoffnung auf eine vernünftige Politik unserer Regierung.





Welcher von den Politikern, oder wer,wehre denn der Richtige für diese so wichtige Aufgabe ? Wer könnte dieses Problem zu Aller Zufriedenheit lösen ?
Ich glaube…
das Benjamin Netanjahu
genau für diesen Krieg und zu dieser Zeit,
der Mann ist, den G-TT dafür erwählt hat.
Er wäre nicht an der Macht,
wenn sie ihm von Oben nicht gewährt wäre.
Vllt steh ich damit alleine da…
Aber die Zeit ist jetzt…und nicht morgen.
Wann Benjamin Netanjahu´s Zeit abgelaufen ist,
liegt ganz alleine in G-TTES Händen.
G-TT bestimmt die Zeit – G-TT selbst ist die Zeit.
Es bleibt für mich ein Rätsel, warum ihr Israelis solche Problem mit Bibi habt. Ich glaube, nicht viele Politiker weltweit hätten dem Druck der Welt und der USA so widerstanden wie er. Ich bin fest überzeugt, dass die Israelis in Rafah einmarschieren. Der PM wäre wahrlich nicht so töricht, dieses Versprechen nicht einzulösen, denn dann wäre er politisch tot. In der Bibel steht, seid listig wie die Schlange. Diese Form von Klugheit, viele im Unklaren zu lassen, WANN er zuschlägt beherrscht er. Auch der Einmarsch in Gaza hat gedauert und viele dachten, es würde nie passieren. Und um den Iran anzugreifen, wofür ich 100 prozentig bin, bedarf es Vorbereitung und den Überraschungseffekt!