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Viel Regen im Januar

Der Januar war einer der niederschlagsreichsten der letzten 80 Jahre. Der See Genezareth stieg an einem Tag um acht Zentimeter. Auch heute soll es weiter regnen und kalt bleiben.

Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Hermon am 1. Februar 2024. Foto: Michael Giladi/Flash90

Der Monat Januar war in Israel ein außergewöhnlicher Monat, was das Wetter betrifft, mit heftigen Regenfällen und ungewöhnlich hohen Temperaturen. Die Niederschlagsmengen lagen in vielen Teilen des Landes deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, insbesondere im Norden und in der Mitte des Landes, wo in einigen Gebieten bis zu doppelt so viel Regen fiel wie üblich. Damit war der Januar einer der niederschlagsreichsten der letzten 80 Jahre.

Dazu kam, dass der Januar wärmer als üblich war, eine Kombination, die in der Wettergeschichte Israels selten vorkommt. Die meisten Niederschläge fielen in zwei Zeiträumen: Mitte Januar und gegen Ende des Monats, bis in den Februar hinein.

Der Ayit-Wasserfall auf den Golanhöhen am 27. Januar 2024. Foto: Michael Giladi/Flash90

Die Niederschlagsmengen waren regional sehr unterschiedlich: In Gebieten wie Galiläa, den Golanhöhen, den nördlichen Tälern und der Küstenebene wurden zwischen 250 und 350 mm gemessen. Besonders bemerkenswert waren Teile des oberen Galiläa und der nördlichen Golanhöhen, wo bis zu 400 mm Niederschlag fielen.

Winter in Israel

In den letzten Tagen hat es vor allem im Zentrum des Landes weiter stark geregnet. So wurden in Tel Aviv innerhalb einer Stunde 18 mm und über Nacht insgesamt 40 mm Niederschlag gemessen. Die Station Kfar HaYarok in Ramat Hasharon registrierte noch höhere Werte – 25 mm in einer Stunde, 48 mm in drei Stunden und insgesamt 63 mm von Mitternacht bis zum Morgen.

Stürmisches Wetter in Tel Aviv. Foto: Miriam Alster/Flash90

Diese letzten Regenfälle fügen sich in einen bereits regenreichen Jahresbeginn ein und erhöhen die Gesamtniederschlagsmenge deutlich über den jahreszeitlichen Durchschnitt. Auch der Wasserstand des Sees Genezareth wurde durch die starken Regenfälle beeinflusst. Am 1. Februar 2024 lag der Wasserstand des Sees bei -210.575 m, was einem Anstieg von 8 cm gegenüber dem Vortag entspricht. Es fehlen noch 1.775 Meter bis zur oberen roten Linie.

Die Regenfälle haben zwar keine historischen Rekorde gebrochen, dennoch gilt der Januar im Vergleich zu den Vorjahren als außergewöhnlich nasser Monat. In Gebieten, in denen doppelt so viel Niederschlag wie üblich fiel, gehört er sogar zu den niederschlagsreichsten der letzten sieben bis acht Jahrzehnte. Ähnlich extreme Niederschlagsmengen wurden in den Jahren 2020, 2000, 1974 und 1969 registriert.

Regen in Jerusalem. Foto: Chaim Goldberg/FLASH90

Und hier das Wetter für heute: Im Zentrum und im Süden Israels werden gelegentliche Schauer und einzelne Gewitter erwartet. In den östlichen und südlichen Wadis besteht die Gefahr von Blitzfluten, im Laufe des Vormittags kann es vor allem in der nördlichen Küstenebene zu Überschwemmungen kommen. Im Süden wird es sehr windig sein. Ungewöhnlich kalt. Heute Abend im Norden und in der Mitte einzelne Schauer und Gewitter. Die erwarteten Temperaturen für heute und heute Abend: Jerusalem 4-9, Tel Aviv 10-15, Haifa 8-13, Tiberias 10-15, Ein Gedi 12-17, Beer Sheva 7-10 und Eilat 11-19.

Regen in Modiin:

 

Video: Dov Eilon

 

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Ein Kommentar zu “Viel Regen im Januar”

  1. ELI sagt:

    Vielen Dank, mal wieder etwas “ ganz normales “ wie das Wetter.

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