all

all

MitgliederJom-Kippur-Krieg: Warum ist er für die Wiederkunft des Herrn Jeschua relevant? (Teil 2)

Wie ein nationales Gefühl von Stolz und Arroganz eine große Katastrophe vorwegnahm und was dies prophetisch bedeutet.

Kippur
Gershon Nerel (Graner), rechts, neben Dr. Ran Tur-Kaspa, in Goshen Land (am Suezkanal), November 1973. Mit freundlicher Genehmigung von Gershon Nerel

Zwischen Winter 1970 und Herbst 1973, während meines intensiven Dienstes in den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF), habe ich persönlich die nationale Selbstzufriedenheit innerhalb unserer Gesellschaft gespürt und erlebt. Nach den wundersamen Siegen im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 waren die Angehörigen des Militärs, nicht anders als die politische Führung, von einer herrschenden Vorstellung gefangen. Diese Auffassung beruhte auf dem folgenden Gedanken: „Wir sind genial, niemand sollte uns sagen, was wir zu tun haben, und unsere Überlegenheit im Nahen Osten ist unerschütterlich“.

Leider war dieses irreführende Verständnis tief in alle Bereiche des Lebens eingedrungen. Nur sehr wenige waren bereit oder fähig, anders zu denken. Es scheint, als ob eine Art geistige Blindheit überall die Kontrolle übernommen hat. So hatten beispielsweise die Generäle, Obersten und Hauptleute der israelischen Armee mit ihren Militäruniformen und hohen Offiziersrängen zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen „dekoriert“. Arroganz und Stolz überschatteten den Geist der Bescheidenheit und Demut. Ehre und Ruhm wurden reichlich den Menschen und der menschlichen Macht zuteil und nicht dem allmächtigen Schöpfer des Universums, der den Sieg im Jahr 1967 tatsächlich ermöglicht hatte.

Israel Heute Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied

  • Alle Mitglieder-Inhalte lesen

    Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!

  • Kostenlose Zoom-Veranstaltungen

    Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!

  • Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben

    Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

Ein Kommentar zu “Jom-Kippur-Krieg: Warum ist er für die Wiederkunft des Herrn Jeschua relevant? (Teil 2)”

  1. Daniel Wunderli sagt:

    „Die törichten Jungfrauen lebten jedoch gewohnheitsmäßig kein heiliges Leben und gehorchten dem Heiland nicht ausreichend.“

    Diese Aussage könnte man in Richtung Werkgerechtigkeit deuten. Wann ist denn „ausreichend“?

    Ich gehe davon aus, dass die törichten Jungfrauen gar keine persönliche Beziehung mit Jesus hatten. Deshalb kriegen sie doch auch gesagt: „Ich kenne euch nicht!“

    Es gibt wohl zweierlei Schlaf: Einerseits kann man die Beziehung zu Jesus schleifen lassen, einschlafen lassen, sterben lassen. Das äussert sich in einem Leben, das nicht dem Heiligungsprozess untersteht, das sehe ich auch so.
    Die andere Art Schlaf wäre dann, nicht jederzeit unmittelbar mit der Erscheinung von Jesus zu rechnen – die Beziehung zu ihm aber zu pflegen.
    Klar, geistlich schlafen ist nie gut. Tröstlich aber, dass die zweite Art Schlaf den klugen Jungfrauen nicht zum Verhängnis wurde und sie deswegen auch nicht getadelt wurden.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden