Nicht weniger als 260 Verse in 9 langen Kapiteln (Nr. 40-48) beschließen das Buch des Propheten Hesekiel, das eine detaillierte Beschreibung eines besonderen zukünftigen Heiligtums auf dem Tempelberg in Jerusalem, auch bekannt als Berg Moriah und Berg Zion, enthält. Nach dieser Vision werden jüdische Priester (Kohanim – כהנים) auf einem Kupferaltar makellose/koschere Tiere opfern. Leviten werden an der öffentlichen Anbetung teilnehmen, und die Gegenwart JHWHs wird an dem heiligen Ort verweilen.
Wie ist der Sinn und Zweck dieses Bildes zu verstehen? Bezieht es sich auf einen metaphorischen, nicht wörtlichen Ort mit bildhaften Handlungen? Oder handelt es sich vielmehr um einen ganz konkreten Tempel mit realer Anbetung und echter göttlicher Gegenwart?
Wer hatte zu dem Propheten gesprochen?
Wörtlich lesen wir im hebräischen Text wie folgt:
„So sprach Gott (Adonai) JHWH“ (Hesekiel 43:18; 47:23).
Es kann nur der Messias Jeschua gewesen sein, der zu dem Propheten gesprochen hat, nicht sein Vater im Himmel, denn „den Vater … habt ihr nie...
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Der Tempel war das Heiligste, die Kommunikationsstätte zwischen Gott und seinem Volk Israel.
Meine Überlegung: Wenn der Messias mit großer Macht und Herrlichkeit auf dem Ölberg wiederkehren wird, ist Er der/das Heiligste. Und die Schriften offenbaren die dann anbrechende gute Zeit für Israel.
Die aus Stein gebauten Tempel waren doch nur eine Vorschattung des zukünftigen; der Opfer bedarf es dann nicht mehr, dann das Opferlamm hat alles erfüllt, was mit Tieropfern nicht erreichen werden konnte.
Das Problem, was alle Christen und Juden haben, ist, dass sie Neues nur mit alten Glaubens-erfahrungen erklären müssen oder können!
Das sehe ich auch bei dieser Erklärung!
Den größten Fehler macht in diesem Artikel folgender: Er irrt gewaltig, wenn er behauptet, dass Gott nicht gehört werden konnte und behauptet, es wäre Jeschua gewesen; der Gipfel seiner Behauptung ist, dass er das mit dem „Johannesevangelium“ begründet.
1. Gab es damals Jeschua überhaupt noch nicht; 2. ist das Johannesevangelium nicht vom Apostel geschrieben worden, sondern von einem ehemaligen Jünger des Paulus, der viele Fehler gemacht hat, 3. gibt es im TANACH viele Beispiele davon, wie Gott zu Menschen gesprochen hat.
hdfuerst Wie kommst du darauf das Wort von Gershon Nerel anzuzweifeln. Der Sohn Gottes war vor Beginn der Schöpfung. Ps. 2.7
Das erste Wort in der hebräischen Bibel Bere-shit beginnt mit dem Sohn.
Johannes beschreibt es richtig. 1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott… Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden… In Kol. 1.16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden… 17 und er ist vor allem… und Hebr 1,3. 3
Joh.5.37 Jesus sagte: Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; Wenn du das Wort Gottes anzweifelst und sogar noch sein Wort (durch Johannes) anzweifelst sagt der Herr ; 38 und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat. 39 …
In 1. Mos. 16,7 sprach Malach Adonai. Der Gesandte des Herrn. Hagar sagte: Du bist der Gott des Schauens, Beer Lachai Roi der mich sieht. Der Sohn Gottes wird im gesamten AT offenbart.
Ich stimme Ruth Janietz zu, da wir uns schon seit mehr als 30 Jahren mit diesem guten Thema befassen. Wir hören immer wieder gern darüber Neues.
Die ganze Tempelgeschichte erledigt sich doch von selbst, wenn man Joh. 2, 19-21 sich genauer anschaut. Der o.a. Schreiber, ‚hdfürst‘, hat als einer der Wenigen erkannt, dass das Johannes-Evangelium niemals von Johannes selbst verfasst wurde. Nur so ist es zu erklären, dass man Jesus die Lüge unterschieben konnte, dass er den alten Tempel wieder aufbauen wird. Wozu? Dann hätte sich ja nichts geändert, aber Jesus war der größte Änderer, den es je gab!
Den fleischlichen Leib Jesu als den alten Tempel zu bezeichnen ist genau so eine Irreführung mit dem Zweck mittels Golgatha den Tempelabriss als erledigt zu betrachten.
Aber der alte Tempel steht heute noch und wird von Juden wie Christen gleichermaßen gepflegt! Und darum ging, geht es auch heute noch: Tempelerhalt!