Wenn wir durch das Jordantal fahren, beobachten wir immer wieder, wie die Zahl der Dattelplantagen von Jahr zu Jahr wächst. Manchmal ist es kaum zu glauben, dass es sich bei diesem Gebiet eigentlich um eine wasserlose Wüste handelt. Der Boden ist hier praktisch frei von organischen Stoffen, grünen tut es nur für kurze Zeit während des spärlichen Winterregens. Als Oberschüler waren wir oft zum Landwirtschafts-Einsatz und haben auch auf den Plantagen der Jordansenke gearbeitet. Die Hitze hat uns wirklich zu schaffen gemacht.
Heute sieht diese Wüste stellenweise wie der Garten Eden aus.

Über die Vorzüge von Datteln ist schon viel geschrieben worden. Fakt ist, dass sie reich an Vitaminen und Mineralien sind, zudem ist ihr Fruchtzucker gesünder als Glukose. Selbst Diabetikern wird empfohlen, ein paar Datteln pro Tag zu essen.
Wenn unser Land als „Land, in dem Milch und Honig fließen“ bezeichnet wird, ist damit der Dattelhonig gemeint – eine Paste, die aus gemahlenen Früchten hergestellt wird. Datteln gehören zu den sieben Pflanzenarten, die für das Gelobte Land charakteristisch sind, zusammen mit Weizen und Gerste sowie Oliven, Trauben, Feigen und Granatäpfeln.
Die Bedeutung der Dattelpalme ist so außergewöhnlich, dass es im Hebräischen einen besonderen Namen für sie gibt. Jede andere Palme wird als Dekel (דקל) bezeichnet, nur die Dattelpalme wird Tamar (תמר) genannt. Wir wissen: Nach biblischer Tradition definiert der Name eine Person. Und wenn man den Namen Tamar ausspricht, sieht man sie – groß, schlank, verführerisch, süß. Der Name spricht für Fruchtbarkeit und ist ausschließlich für feminine Namensträger ausgewiesen.
Tamar kommt in der Bibel zweimal vor, einmal als Schwiegertochter Judas, einem der Söhne Jakobs. Nachdem Judas Frau verstorben war, verführt die Witwe Tamar, als Hure gekleidet, ihren Schwiegervater und wird von ihm schwanger. Sie schenkt den Zwillingen Perez und Serach das Leben, ersterer ist ein Stammvater Jesu (Matth. 1,3). Das heißt aus dieser Linie kommt der Messias! Ein weiteres Mal wird der Name Tamar als Tochter König Davids erwähnt, sie ist die Schwester von Amnon und Absalom.

Wussten Sie, dass ein Drittel der Gesamtmenge dieser in alle Welt exportierten süßen Früchte im Gelobten Land produziert werden? Deshalb wollte ich Euch ein wenig darüber erzählen, mit welchem Aufwand und mit welchen Technologien unsere Landwirte so hervorragende Ergebnisse erzielen.
Nun, zunächst einmal ist die beliebteste und gefragteste Dattelsorte der Welt die Medjool. In Israel ist eine Technologie entwickelt worden, mit der Rekorderträge bei dieser Sorte erzielt werden können. 150-200 kg dieser wunderbaren Früchte werden pro Saison von jeder Tamar Palme geerntet. Und das ist ein Vielfaches von dem, was unsere Nachbarn anbauen. Die Dattelpalme ist kein richtiger Baum, ihr Stamm besteht aus dichten Fasern und hat keine Jahresringe. Während der Reifezeit benötigen die Palmen viel Wasser – von 700 Litern pro Tag für jeden Baum im Jordantal bis zu 1000 Litern in der Region des Toten Meeres. Man sagt über die Palme: Sie steht mit den Füßen im Wasser und mit dem Kopf in Flammen. Woher bekommt man so viel Wasser in der Wüste? Israelische Technologie!
Auf den Plantagen gibt es mehrere männliche Dattelpalmen, von denen Pollen während der Saison gesammelt und zu den weiblichen Bäumen mit Hilfe technischer Errungenschaften wie z. B. mit Drohnen transportiert wird. Die Datteln reifen nicht gleichzeitig an der Palme. Die besten Datteln sind die, die zuerst gereift sind. Sie werden von Hand gepflückt, eine nach der anderen. Die besten, so genannten supersaftigen Früchte werden exportiert. Genau die sind jetzt unterwegs zu Euch!





Oh, ja – seitdem die Möglichkeit besteht, kaufte ich die Medjoul bei Dieterich in Lenningen und verschenkte sie mehrfach, um auf Israel hinzuweisen.
Statt Blumen schickte ich einer familiären Trauergesellschaft 5 kg als
„Trauerkaffee“. Das wurde ganz toll aufgenommen, aber ich weiß nicht, ob daraus
auch „Dattelkunden wurden.
Als Diabetikerin getraue ich mich auch daran.
Danke an Israel für die tolle Leistung und DEN, der Prophetien sichtbar erfüllt.