Israel

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Von Indien nach Paladina im Tessin

Unser Sohn Elad ist von seiner „Reise nach der Armee“ aus Indien zurückgekehrt. Nun geht es direkt weiter in die italienische Schweiz.

Nach ihrer aufreibenden drei Jahre dauernden Wehrpflicht nehmen junge Israelis für gewöhnlich erstmal eine Auszeit. Viele zieht es in den Fernen Osten. Die Reise geht meist nach Indien, Thailand, Vietnam oder andere außergewöhnliche Länder. Es geht darum, abzuschalten und neue Einblicke fürs Leben außerhalb der Grenzen Israels zu gewinnen. Nicht selten sind die jungen Israelis dafür sechs Monate unterwegs.

Im Norden Indiens sind besonders viele junge Israelis anzutreffen. Man spricht dort schon von der „Hummus-Route“. Leider – und das ist kein Geheimnis – probieren die jungen Menschen auf ihrem Weg auch allerlei Rauschmittel aus. Das gehört zum Lebenslauf vieler dazu, genauso wie die geselligen Abende, wenn sich die jungen Israelis am Schabbat in einem der vielen Chabad-Treffpunkte im Land treffen. Diese Chabad-Häuser sind überall im Fernen Osten verteilt. Orte, an denen man sich treffen und dann gemeinsam Pläne für die nächsten Tage schmieden kann.

Man kann in Indien immer Israelis treffen

In bestimmten Gegenden sprechen die Inder sogar Hebräisch. Man sieht Schilder und Speisekarten auf Hebräisch, denn Tausende Israelis strömen durch Indien. Manche Inder haben den Eindruck, dass Israel eines der größten Nationen weltweit sei. Pro 500 oder Tausend Israelis treffen sie auf einen einzelnen Europäer.

Alle unsere Kinder tauchten nach dem Armeedienst für knapp ein Jahr im Fernen Osten oder in Südamerika regelrecht unter. Ehrlich gesagt hatten wir mehr Angst und Sorgen um sie, als sie allein durch die Welt reisten, als in der israelischen Armee.

Nun ist auch unser jüngster Sohn Elad vorgestern aus Indien zurückgekommen. Er wird mit uns am Wochenende in der italienischen Schweiz im Paladina Hotel sein. Eigentlich wollte er seinen Trip in Nordindien verlängern und weiter mit seinem Motorrad den Himalaya hochfahren. Wir freuen uns natürlich, dass er wieder gesund und heil zu Hause angekommen ist.

Elad

Nächstes Wochenende wird er nicht nur über seinen Dienst bei der israelischen Armee in den unterirdischen Terrortunneln im Gazastreifen erzählen, sondern auch über Indien und die dortigen jungen Israelis berichten. Er wird aus erster Hand eine andere Sichtweise schildern, die Israels junge Generation im Land repräsentiert.

 

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Von Indien nach Paladina im Tessin”

  1. Philippe Herter sagt:

    freue mich auf seine Geschichten!

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