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MitgliederReformen in Israel: Ist der jüdische Charakter des Landes in Gefahr?

Von Anfang an war Israel sowohl ein jüdischer als auch ein demokratischer Staat.

Eine Hochzeit der jüdischen Reformbewegung vor der Knesset als Protest gegen das Monopol des orthodoxen Rabbinats. Foto: Flash90

Während jeder israelische Bürger unabhängig von Religion, nationaler Herkunft oder Geschlecht die gleichen Rechte hat, ist die jüdische Identität Israels hier immer stark spürbar gewesen. Der Davidstern prangt auf Israels Flagge. Vor dem Parlamentsgebäude steht eine große Menora. Sie ist zugleich das Staatsemblem. In der Unabhängigkeitserklärung wird auf die Propheten Israels verwiesen.

Die Grundgesetze Israels beinhalten nach der Verabschiedung des Nationalstaatsgesetzes unter der Regierung Netanjahu: „Der Staat Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes, in dem es sein natürliches, kulturelles, religiöses und historisches Recht auf Selbstbestimmung verwirklicht. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung im Staat Israel ist das alleinige Recht des jüdischen Volkes.“

Der jüdische Charakter Israels hat schon immer eine zentrale Rolle im täglichen Leben in Israel gespielt. Jedes jüdische Kind in Israel lernt in der Schule die Thora, auch wenn es eine säkulare Schule ist. Am Schabbat und an jüdischen Feiertagen gibt es weder Nah- noch Fernverkehr. Außerdem ist es gegen das Gesetz, einen Arbeiter zu zwingen,...

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Patrick Callahan

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