Die Hisbollah ist nicht an einem Krieg mit Israel interessiert. Diese Nachricht ließ die schiitische Miliz in der Nacht zum Donnerstag den Israelis über einen Kommandeur der UN-Friedenstruppen zukommen. Auch Israel hatte erklärt, man wolle eine Eskalation der Auseinandersetzungen vermeiden. Verteidigungsminister Mashe Ya’alon bestätigte heute im Radio, dass er die Botschaft der Hisbollah erhalten habe. Dennoch bleibt die israelische Armee im Norden mit starken Kräften in Alarmbereitschaft.
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Die Lage auf den Golanhöhen spitzt sich weiter zu. In der Nähe der libanesischen Grenze wurden heute mindestens vier israelische Soldaten verletzt, als ihr Fahrzeug während einer Patrouillenfahrt von einer Panzerabwehr-Rakete getroffen wurde. Anwohner in der Region berichteten von einer lauten Explosion. Möglicherweise ist auch eine Sprengfalle explodiert. Die Armee versucht derzeit herauszufinden, ob ein Soldat entführt wurde.
Auf den von Israel kontrollierten nördlichen Golanhöhen sind am Dienstag zwei Raketen eingeschlagen. Sie wurden von syrischem Gebiet aus abgeschossen. Die Bewohner wurden durch Luftalarm-Sirenen gewarnt, es gab keine Verletzten oder Sachschäden. Die israelische Armee schoss zurück, etwa 20 Granaten wurden abgefeuert. Angesichts der angespannten Lage ordneten die israelischen Behörden die sofortige Schließung und Evakuierung des Skigebiets am Berg Hermon an.
Die Lausanner Bewegung, eine der wichtigsten Gruppierungen der Evangelikalen, hat sich erneut gegen die ihrer Ansicht nach sündige Unterstützung des Staates Israel und des Zionismus durch Christen gewandt. Steve Haas, der Vizepräsident von World Vision USA, schreibt in der jüngsten Ausgabe von Lausanne Global Analysis: „Mehr als 60 Jahre lang haben sich viele Evangelikale an eine sehr enge theologische Sichtweise geklammert, die christliche Theologie mit der politischen Ideologie des Zionismus verband.“



