Unsere Wochenlesung stellt die Opfergaben, auf Hebräisch Korban (קורבנות Mehrzahl Korbanot) ins Zentrum des Gottesdienstes.
Thora
Gedanken zum Schabbat
Diesmal werden zwei Wochenlesungen am Schabbat gelesen: Wajakhel und Pekude, die zusammen den feierlichen Abschluss des Buches Exodus (2. Buch Mose) bilden.
Die heutige Wochenlesung lehrt uns eine schmerzliche Wahrheit über das Leben mit Krisen, ohne den Schmerz und den Bruch kann es keinen lebendigen Glauben geben.
Zu Beginn der Wochenlesung erscheint ein Gebot, das auf den ersten Blick rein technischer Natur zu sein scheint: „Und du sollst den Kindern Israels gebieten, dass sie zu dir bringen reines, gestoßenes Olivenöl für den Leuchter, um ein ewiges Licht (Ner Tamid – ewige Kerze – נר תמיד) zu entzünden.“
Der Vers „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne“ gehört zu den revolutionärsten Sätzen der Tora.
Nach der gewaltigen Offenbarung am Berg Sinai folgt der Wochenabschnitt Mischpatim, übersetzt Rechtsvorschriften oder Gesetze.
In der Wochenlesung Jitro ereignet sich einer der stillsten, aber entscheidendsten Wendepunkte in Moses Gestalt als Anführer.
Manchmal zeigt die Bibel uns Führung in einem einzigen, kraftvollen Bild: erhobene, zitternde Hände.
Der argentinische Präsident hielt beim Weltwirtschaftsforum eine anti-globalistische Rede und verwies auf die Exodus-Geschichte als Warnung an den Westen.
Es gibt Momente im Leben und in der Geschichte eines Volkes, in denen man nicht wartet, bis alles bereit ist. Momente, in denen der Aufbruch selbst zur Offenbarung wird.



