Ein paar Gedanken über die aussichtslose Lage im Gazastreifen, den Schmerz um unsere Geiseln – und ein zerrissenes Israel, das nach 22 Monaten noch immer nicht weiß, wie es weitergehen soll.
Hamas
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Israels Sicherheitskabinett berät heute über eine mögliche Eroberung des Gazastreifens – mit enormen Risiken –, die den künftigen Kurs Israels im Gazastreifen bestimmen soll.
Während im Gazastreifen Kinder hungern, wird im Westen längst das moralische Urteil gesprochen: Israel sei schuld – an der Not, am Leid, am Tod.
Das Ziel Israels sollte nicht sein, als „die Guten“ zu gelten. Es sollte vielmehr als zu teuer und zu schmerzhaft angesehen werden, Israel anzugreifen.
Die Propaganda-Schulung der Hisbollah für die Hamas umfasste unter anderem, wie man der israelischen Darstellung entgegenwirkt, wie man Influencer in den sozialen Medien ausbildet und wie man Schulkinder darin schult, eigene Inhalte zu produzieren.
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar flog nach New York, um an der Sitzung in Turtle Bay teilzunehmen.
Der israelische Präsident erklärte, dass „um die Tragödie in Gaza zu beenden, die allein von der Hamas verursacht wurde, die Geiseln nach Hause zurückgebracht werden müssen“.
Tisha B’Av begeht den Fall des Ersten und Zweiten Tempels, während Israels Feinde versuchen, den Dritten zu zerstören, bevor er gebaut werden kann.
Die Antwort ist einfach: Die Hamas ist dort derzeit nicht aktiv. Und keine Hamas bedeutet kein Leid.
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar gegenüber Frankreich, Großbritannien und Kanada: „Wenn euch diese Leute applaudieren, was sagt das dann über euch aus?“



