Nach Angaben der israelischen Verteidigungskräfte vom Dienstag wurden zwei israelische Sicherheitskräfte bei einer Schussattacke in der Nähe des Naturschutzgebietes Oz veGaon zwischen den Kreuzungen Gush Etzion und Migdal Oz in Judäa verletzt.
Die Opfer, beide Agenten des israelischen Sicherheitsdienstes (Shin Bet), wurden leicht bzw. schwer verletzt. Sie wurden nach Angaben der IDF zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Einer der Agenten erwiderte das Feuer und tötete den Angreifer. Der Angreifer wurde als Ziad al-Hamran, 30, aus Jenin im Norden Samarias identifiziert.
Der Vorsitzende des Regionalrates von Gush Etzion, Yaron Rosenthal, sagte, Israel befinde sich inmitten einer „Kampagne der zionistischen Bewegung gegen den arabischen Feind, die in allen Teilen des Landes geführt wird“.
„Wir sind in Gush Etzion, an der Front des Staates Israel, seit fast einem Jahrhundert. Unsere Anwesenheit auf diesem ‚guten Berg‘ wird weiter ausgebaut werden. Das ist unsere wahre Antwort auf den mörderischen Terrorismus“, sagte er und wünschte, „den bei dem Anschlag Verletzten eine vollständige Genesung“.
There was a terrorist shooting attack moments ago by Gush Etzion.
2 Israeli security forces were shot and injured. The terrorist was shot. pic.twitter.com/6MqkHQHyMO
— Documenting Israel (@DocumentIsrael) March 19, 2024
Die palästinensische Terrorkampagne gegen Israel ist in den fünf Monaten seit dem Beginn des Krieges durch die Hamas mit ihrem mörderischen Amoklauf im nordwestlichen Negev am 7. Oktober weiter eskaliert.
Am Samstag schossen israelische Streitkräfte einen Imam aus Hebron nieder, nachdem dieser mit einem automatischen Gewehr das Feuer auf das jüdische Viertel der Stadt eröffnet hatte. Israelische Opfer wurden nicht gemeldet.
Mahmoud Nofal wurde dabei gefilmt, wie er von einem Friedhof im Stadtteil Abu Sanina in Richtung des jüdischen Viertels schoss.
Am Donnerstag tötete ein Terrorist den israelischen Soldaten Uri Moyal an einer Tankstelle in Beit Kama im nördlichen Negev.
Der 22-jährige Terrorist Fadi Abu Latif wurde im Gazastreifen geboren und lebte dort bis zu seinem 18. Lebensjahr. Nach seiner Heirat erhielt er 2019 die israelische Staatsbürgerschaft und lebte in der Beduinenstadt Rahat im Negev.
Ebenfalls letzte Woche drang ein palästinensischer Terrorist in die Berggemeinde Givat Ronen in der Nähe von Nablus in Zentralsamaria ein und versuchte, einen jüdischen Bewohner zu erstechen.
Berichten zufolge verfolgte der Terrorist einen Bewohner und schaffte es, sich dem Spielplatz des Außenpostens bis auf ca. 70 Meter zu nähern, bevor er vom Hund eines Anwohners verjagt wurde.
Mit Berichten von JNS.




