Nadav Argaman, Chef des israelischen Sicherheitsdienstes Shin Bet, hat heute vor dem Knesset-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung im Rahmen einer Zusammenfassung des Jahres 2017 gesprochen. 400 geplante Terroranschläge seien im vergangenen Jahr vom Sicherheitsdienst verhindert worden, erklärte er.
Auf der palästinensischen Bühne sei es im letzen Jahr alles andere als ruhig gewesen, besonders zu dieser Zeit, sagte Argaman. „Weder im Gazastreifen, noch in Judäa und Samiaria und ganz bestimmt nicht seit der Erklärung von US-Präsident Donald Trump.“
Weiter sagte Argaman: „Unter der Oberfläche ist es sehr aktiv. Die Hamas versucht auf jedem Weg, Anschläge in Judäa und Samria zu verüben und die Stabilität zu untergraben“.
Dabei zählte er einige der 400 Attacken auf, die vom Sicherheitsdienst vereitelt werden konnten. Darunter befanden sich 13 geplante Selbstmord-Bombenanschlöge, 8 Entführungen und 94 sogenannte „Märtyrer-Anschläge wie Messer-, Auto- oder Schussattacken, bei denen der Terrorist höchstwahrscheinlich nicht lebend davonkommen wird. Zusätzlich seien um die 1100 potentielle Angriffe einzelner nicht organisierter Terroristen vereitelt worden.
54 individuelle Anschläge waren im Jahr 2017 dennoch leider erfolgreich, im Vergleich zu 108 Anschlägen im Vorjahr.
Bild: Shin Bet Chef Nadav Argaman (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)




