In einem bewegenden Interview für das Social-Media-Projekt „Kinder des 7. Oktober“ erzählte der 13-jährige Eitan Yahalomi aus dem Kibbuz Nir Oz die erschütternden Details seiner Gefangenschaft in den Händen von Hamas-Terroristen in Gaza.
Der französisch-israelische Überlebende, der im November im Alter von 12 Jahren im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen wurde, berichtete von körperlichen Misshandlungen, anhaltendem Hunger und dem Zwang, sich verstörendes Filmmaterial anzusehen.
Yahalomi wurde während des Hamas-Angriffs am 7. Oktober aus seinem Haus entführt. Sein Vater Ohad, der während der Entführung angeschossen wurde, befindet sich weiterhin in Gefangenschaft, während seine Mutter Batsheva und seine kleine Schwester Yael einem Entführungsversuch entkommen konnten.
“The Children of October 7”❤️🩹
Meet Eitan Yahalomi. He is 13 years old and was home with his family on October 7th when they were all kidnapped by terrorists, separately. His mother and sister managed to escape before entering but unfortunately Eitan and his father Ohad were… pic.twitter.com/fNHi5rK54H
— Montana Tucker (@montanatucker) October 9, 2024
„Als wir in Gaza ankamen, wurden wir von vielen Menschen geschlagen. Wir hörten Schüsse und Rufe auf Arabisch. Sie warteten auf uns. Es waren Zivilisten“, beschrieb Yahalomi seine Einreise nach Gaza.
Auf die Frage, ob er Angst gehabt habe, antwortete er ganz offen: „Ein bisschen, um ehrlich zu sein“.
Während seiner gesamten Gefangenschaft musste Yahalomi ständig hungern. „Meine tägliche Ration bestand aus einem Fladenbrot und einer Gurke“, verriet er. Er sprach auch davon, dass er verstörende Inhalte zu sehen bekam. „Sie zeigten mir Videos, in denen sie Menschen töteten. Sie schienen glücklich darüber zu sein.“

Auf die Frage, ob er versucht habe, das Zuschauen zu vermeiden, erklärte Yahalomi: „Nein, das wäre sowieso egal gewesen, er hätte es nicht erlaubt. Ich habe noch schlimmere Dinge gesehen. Diese Bilder sind ständig in meinem Kopf.“
In Bezug auf seine nächtliche Schlafqualität erklärte Yahalomi in aller Ehrlichkeit: „Nicht viel. Ich habe das Schlimmste hinter mir, und das war’s.“
(JNS)




