Steve Witkoff, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump für den Nahen Osten, landete am Mittwoch laut Berichten israelischer Medien mit einem direkten Privatflug aus Saudi-Arabien in Tel Aviv.
Witkoff wird voraussichtlich mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und anderen israelischen Vertretern in Jerusalem zusammentreffen, um die Umsetzung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas zu erörtern.
Witkoff hat zudem darum gebeten, die sieben israelischen Geiseln zu treffen, die von der Hamas seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 19. Januar freigelassen wurden, so Medienberichte.
Nach seiner Ankunft in Israel reiste der US-Gesandte zunächst zum Netzarim-Korridor, der den nördlichen vom südlichen Gazastreifen trennt, gemeinsam mit Israels Minister für strategische Angelegenheiten, Ron Dermer.
Ein israelischer Beamter sagte gegenüber Axios und Kan News, dass Witkoff und Dermer die Umsetzung der Waffenstillstandsvereinbarung überprüften und palästinensische Fahrzeuge beobachteten, die den Netzarim-Korridor in Richtung Norden passierten.
השיירה של סטיב וויטקוף יצאה מעזה@shemeshmicha pic.twitter.com/s2cPV4fYx6
— כאן חדשות (@kann_news) January 29, 2025
Witkoff reiste am Dienstag nach Saudi-Arabien, um sich mit Kronprinz Mohammed bin Salman zu treffen, berichtete Axios unter Berufung auf einen US-Beamten. In Riad soll Witkoff über die Fortschritte bei einer Normalisierungsvereinbarung zwischen Israel und Saudi-Arabien gesprochen haben.
Am Sonntag beschrieb Witkoff die von ihm vermittelte Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas als „das wertvollste, was ich je in meinem Leben tun konnte.“
Bei einer Rede an der Seite von Israels Präsident Isaac Herzog zur offiziellen Eröffnung der Altneu-Synagoge in New York erklärte Witkoff, er werde Israel besuchen, um sicherzustellen, dass das Abkommen „auf die richtige Weise“ umgesetzt werde.
„Hoffentlich erreichen wir auch Phase zwei und bekommen alle, die noch leben, zurück zu ihren Familien – und ebenso die Leichname, denn es gibt viele Familien, die auf die Leichen ihrer Kinder warten. Sie können sie nicht beerdigen“, fügte er hinzu. „Deshalb müssen wir auch diese Leichen herausholen, und das ist genauso wichtig.“
(JNS)




