MitgliederWir denken zurück, an die Avatichim

Avatiach taucht in den jüdischen Quellen oft genug auf, um zu der gleichen Schlussfolgerung zu gelangen, dass es sich um die Wassermelone handelt.

von Tsvi Sadan | | Themen: Biblische Botanik
Foto: Nati Shohat/Flash90

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Juli – August 2022 – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

Avatiach (pl. avatichim), das in den meisten Bibelübersetzungen aus welchem Grund auch immer mit Melone statt Wassermelone (Citrullus lantus) übersetzt wurde, taucht nur einmal in der Bibel auf, nämlich in 4. Mose 11,5. Dort werden Lebensmittel aufgezählt, die die Israeliten in der Wüste wirklich sehr vermissten. „Wir denken zurück“, murrten sie, „an die Fische, die wir in Ägypten gegessen haben und die nichts kosteten, an die Gurken, die Wassermelonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch.“

Eine Beschreibung der Wassermelone ist überflüssig, denn jeder kennt ihr Aussehen und ihren Geschmack. Obwohl sie nur einmal in der Bibel vorkommt, ist die Identifizierung dieser Frucht so gut wie sicher, da die bei Ausgrabungen in Ägypten gefundenen Kerne sowie entsprechende Abbildungen in ägyptischen Gräbern belegen, dass diese Frucht im alten Ägypten sehr beliebt...

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