„Wir leben im Hunger. Die Preise sind absurd“, sagt Sami Obeid, ein Bewohner aus Gaza , im Gespräch mit dem israelischen Sender N12. Die Märkte seien leer, die Preise explodierten. Ein 25-Kilo-Sack Mehl koste bis zu 3.000 Schekel, ein Liter Öl 100, eine einzige Zigarette 70 Schekel. „Ich hasse Hamas“, sagt er offen. „Sie unterdrücken uns, sie lassen niemanden helfen.“ Der Westen ist empört – gegen Israel. Nicht gegen die Hamas, die Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert, die eigene Bevölkerung unterdrückt und internationale Helfer bedroht. Nein, gegen den einzigen Akteur, der trotz Raketenbeschuss Tag für Tag Lastwagen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Babynahrung in ein feindliches Gebiet schleust.
Wie kommt es zu diesem grotesken Zerrbild? Die mediale Brille: Gut und Böse im Hollywood-Format. Westliche Medien ticken nach dem Prinzip: klare Opfer, klarer Täter. Komplexität stört die Schlagzeile. Und so wird Israel, die stärkere Seite mit Panzern, Drohnen und Armee, reflexhaft zum „Goliath“, während Gaza, selbst wenn es von einer islamistischen Terrororganisation kontrolliert wird, als „David“ durchgeht.
Dabei erzählen die...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.





Liebe Israel Heute Redaktion
Das ist ein sehr guter Artikel. Seit letztem Jahr stelle ich mir immer wieder die Frage, wenn es darum geht, dass die gespendeten Lebensmittel dennoch teuer verkauft werden, woher die Bevölkerung in Gaza denn das Geld hat, um überhaupt etwas zu kaufen. Die Leute werden ja größtenteils nicht arbeiten, oder? Gibt es dort noch eine funktionierende Bank? Verteilt etwa die Hamas Geld? Es wäre sehr gut, wenn das mal transparent beschrieben werden könnte, denn mir ist es schleierhaft.