MitgliederWenn gute Christen schlecht für Israel sind

Wieso drücken Israelis ihren Hass mit Vorliebe mittels der Lehren Jesu (Jeschua) aus?

von David Lazarus |
Gottesdienst Kirche
Foto: Illustration - Sebi Berens/Flash90

Als der bekannte Wissenschaftler und Autor Haim Barr einst die national-religiöse Rechte als „Krebsgeschwür“ bezeichnete, schlug der religiöse Politikkommentator Amit Segal mit den Worten zurück, dass jeder, der Barrs Bücher lese, „ein guter Christ sei, der seine andere Wange hinhalte“.

Eine der effektivesten Methoden, im Zuge des politischen Schlagabtauschs Kritik am Gegner zu üben, ist ihn als „Christen“ zu beschimpfen. Wie konnte es in der israelischen Politiklandschaft dazu kommen? Es gibt sogar noch eine Steigerung, die schlimmer ist: „guter Christ“. Wieso drücken Israelis ihren Hass mit Vorliebe mittels der Lehren Jesu (Jeschua) aus?

Jeschuas Konzept, die „andere Wange hinzuhalten“, gilt in Israel besonders anstößig. Man versteht es so, dass man nicht gewillt ist, sich zu wehren, sich dem Bösen in den Weg zu stellen und sein Land zu verteidigen. In der Zeit nach dem Holocaust, der Welt des „Nie Wieder!“ mutet die „andere Wange hinhalten“ wie ein rückgratloses Übel an, zumal sich der moderne Staat Israel permanent gegen ein ganzes Heer an islamischen Radikalen verteidigen muss,...

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