(JNS) Während Athleten bei den Olympischen Winterspielen antraten, versammelten sich Filmemacher vom 12. bis 22. Februar im frostigen Berlin zur 76. Berlinale. Wie bei nahezu jeder globalen Kulturveranstaltung, an der der jüdische Staat seit den von der Hamas angeführten Terrorangriffen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 beteiligt ist, heizte der Krieg zwischen Israel und Gaza rasch die Atmosphäre an.
Rund um die glitzernden Kinos am Potsdamer Platz tauchten Kufiyas als modische Accessoires auf, während hebräischsprachige israelische Filmstudenten zwischen den Vorführungen pendelten.
Im vergangenen Jahr sah sich die Berlinale dem Vorwurf ausgesetzt, antisemitische Äußerungen geduldet zu haben, nachdem Filmschaffende ihre Dankesreden genutzt hatten, um Israel zu diffamieren. Die Kontroverse veranlasste die Veranstalter, eine FAQ-Seite zum Thema Antisemitismus zu veröffentlichen.
Darin wurde das Bekenntnis zur Meinungsfreiheit bekräftigt, zugleich jedoch auf das deutsche Verbot des Slogans „From the river to the sea, Palestine will be free“ hingewiesen, der als Aufruf zur Zerstörung Israels gilt.
„Manche Formulierungen haben in Deutschland...
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