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MitgliederVon München über Teheran bis nach Doha: Israels Doktrin der Gerechtigkeit

Es ist die Fortsetzung einer Politik, die ihre Wurzeln im Massaker bei den Olympischen Spielen 1972 hat: Israel wird seine Feinde finden, wo immer sie sich auch verstecken mögen.

München
Ein Archivfoto vom 5. September 1972 zeigt einen Terroristen der Organisation „Schwarzer September“ bei Verhandlungen mit dem damaligen deutschen Innenminister Hans-Dietrich Genscher (dritter von links) und dem bayerischen Innenminister Bruno Merck (zweiter von rechts) im Quartier der israelischen Mannschaft während der Belagerung bei den Olympischen Spielen in München, bei der 11 israelische Athleten getötet wurden. Foto: EPA/DPA

(JNS) Im September 1972 sah die Welt mit Entsetzen zu, wie palästinensische Terroristen das Olympische Dorf in München stürmten und Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln nahmen. Als die Tortur endete, waren 11 israelische Athleten tot. Die Reaktion der Welt war vorhersehbar: Empörung, Reden und Händeringen, aber wenig Taten. Das Internationale Olympische Komitee beeilte sich, die Spiele wieder aufzunehmen. Westdeutsche Beamte verpfuschten den Rettungsversuch und ließen dann stillschweigend drei der gefangenen Terroristen frei.

Israel zog eine ganz andere Schlussfolgerung. Die damalige Ministerpräsidentin Golda Meir ermächtigte den Mossad, jedes Mitglied des Netzwerks „Schwarzer September“, das den Anschlag in München orchestriert hatte, zu verfolgen. Die Botschaft war unmissverständlich: Wer jüdisches Blut vergießt, wird niemals sicher sein. In den folgenden Jahren – in Städten von Paris über Beirut bis Zypern – erreichte der lange Arm der israelischen Justiz die Täter von München.

Mehr als 50 Jahre später lebt dieselbe Doktrin nach dem von der Hamas angeführten Massaker an 1.200 Menschen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 weiter. Die Welt sah erneut,...

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2 Kommentare zu “Von München über Teheran bis nach Doha: Israels Doktrin der Gerechtigkeit”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ich erinnere mich dunkel an München 72, Ich war damals erst 9 und verstand so gut wie nichts – in der Grundschule fand am nächsten Tag , soweit Ich mich erinnere ,kein normaler Unterricht statt.
    Letzte Woche war auch Gedenktag an den Sky Jack Sunday von 1970.
    Ich muß hier einmal klar aussprechen, daß die PLO, Hamas und wie sie alle heißen, feige Mörder und Kidnapper sind – eine Geißel Israels und der westlichen Welt.
    Die Hamas und alle Anhänger und Unterstützer müssen vernichtet werden.
    Selbst Haft nutzt ja nichts – da immer wieder versucht wird durch Geiselnahmen, Gefangene Terroristen frei zu bekommen.
    Also hat die israelische Führung vollkommen Recht mit ihrer Strategie!
    Die Hamas und deren Unterstützer im Jemen, Syrien, Irak und Iran müssen zerstört werden – whatever ist costs – so wie unser Kanzler sagt…

  2. monika schreiber sagt:

    Unserem Kanzler geht es nur um sein eigenes Ansehen.
    Ich bin enttäuscht von ihm, aber was solls, G-TTES Wille geschehe.
    G-TT spricht: Mein ist die Rache.

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