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MitgliederVerhärtete Fronten bei Geiseldeal – Israel vor dramatischer Entscheidung

Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner über das Scheitern der Verhandlungen, die neue Rolle der USA und die Zerreißprobe zwischen militärischem Kalkül und politischem Druck.

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Familienangehörige von in Gaza festgehaltenen Geiseln und ehemalige Geiseln protestierten am 2. August 2025 auf dem „Geiselplatz“ in Tel Aviv und forderten die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Israelis. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

666 Tage nach Beginn des Krieges steht Israel womöglich vor dem bislang schwierigsten Moment: an einem dramatischen Scheideweg, der darüber entscheidet, ob man auf eine umfassende Vereinbarung zur Beendigung des Krieges und Freilassung aller Geiseln setzt – ein Ziel, dessen Verwirklichung derzeit nahezu ausgeschlossen scheint – oder ob man sich zu drastischen Maßnahmen durchringt, um die Hamas endgültig zu besiegen, auch unter der realen Gefahr, die Geiseln dabei zu gefährden.

Gerade in dieser Phase der Entscheidung veröffentlichen Hamas und Islamischer Dschihad grausame Videos, in denen die israelischen Geiseln wie Häftlinge im Vernichtungslager Auschwitz erscheinen. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Geiseln auf diesen Aufnahmen dem Tode nahe scheinen. Die Familie von Rom Breslawski wollte diese Videos bewusst US-Präsident Donald Trump und dessen Gesandtem Steve Witkoff zeigen – damit sie verstehen, mit wem Israel es zu tun hat.

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Patrick Callahan

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