Video: Ministerpräsident Netanjahu und seine Frau Sara statten den familen der ermordeten Polizisten einen Trauerbesuch ab.
Shachiv Shnaan, ehemaliger Abgeordneter der Knesset und Vater des am Tempelberg ermordeten Polizisten Kamil Shnaan, erklärte am Mittwoch, dass er den Abbau der Metalldetektoren zwar nicht für richtig halte, aber verstehe, warum dies getan werden musste.
„Ich war nicht dabei, als die Entscheidung über den Abbau getroffen wurde,“ sagte der trauernde Vater. „Ich bin mir aber sicher, dass der Premierminister, der mich gestern mit seiner Frau und seinen Ministern besucht hat, alle Faktoren bedacht hat.“
Über die Frage, ob dieser Abbau eine Kapitulation Israels vor der Gewalt darstelle, sagte Shnaan, „Ich bin nicht empört und ich habe nie eine Entscheidung kritisiert, wenn ich nicht alle Gründe und Implikationen kenne. Ich glaube wirklich, dass die israelische Regierung für den Staat Israel tut, was getan werden muss.“
Der drusische Shnaan wünscht sich jedoch bessere Sicherheitsvorkehrungen für die Polizisten am Tempelberg, die seiner Meinung nach eine „heilige Aufgabe“ erfüllen.
Über seine Trauer sprach Shnaan ebenfalls und er sagte, dass er aus allen Teilen des Landes Stärkung und Trost erhalten habe. „Ich möchte allen Bürgern des israelischen Staats danken, Juden, Moslems, Christen, Beduinen, Tscherkessen, Drusen, all die wundervollen Menschen, die uns und die Satawi Familie, die bei dem gleichen Anschlag einen Sohn verloren haben, in den letzten Tagen unterstützt haben.
„Ich bin wirklich dankbar für alle, die in ihrem Heim eine Träne für uns vergossen haben und besonders unseren Besuchern möchte ich danken. Und ich will noch zum jüdischen Volk sagen: Mögen eure Freunde gesegnet sein. Ihr seid ein wundervolles Volk.“
Terroristen beigesetzt
Unterdessen wurden in der Stadt Um el Fahm die drei Terroristen beigesetzt, nachdem das Israelische Oberste Gericht die Freigabe der Leichen angeordnet hatte. Tausende nahmen an den Beerdigungen teil und feierten die „Helden“.
Palästinensische Fahnen und vermummte Personen. „Mit Geist und Blut befreien wir Al Aqsa“, waren die Rufe in der israelischen Stadt.



