Der neue US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, nahm am Ostersonntag am Gebet im Gartengrab in Jerusalem teil – ein Ort, der von vielen Protestanten als die Stelle verehrt wird, an der Jesus begraben wurde und auferstanden ist.
„In den vergangenen 52 Jahren war ich wahrscheinlich hundertmal hier, aber ich hätte nie gedacht, dass ich einmal als Botschafter hierherkommen würde“, sagte Huckabee vor den versammelten Besuchern.
„Es ist genau diese Hoffnung, die wir in dieser Welt und in unserem persönlichen Leben so dringend brauchen – die Erkenntnis, dass Gottes Gegenwart in dieser Stadt ein bemerkenswerter Hinweis darauf ist, dass Gott mit uns noch nicht fertig ist“, fügte er hinzu.
„Wir bitten euch: Betet für den Frieden Jerusalems“, sagte der Botschafter.
I hope you and your family have a blessed Easter Sunday and may we all pray for the peace of Jerusalem. pic.twitter.com/GJC8hXqGe0
— Ambassador Mike Huckabee (@USAmbIsrael) April 20, 2025
Huckabees Teilnahme am Ostergottesdienst erfolgte nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Israel. Noch bevor er seine Beglaubigungsschreiben an Israels Präsidenten Isaac Herzog überreichte, suchte er am Freitag die Klagemauer auf – seine erste offizielle Handlung.
Begleitet wurde er dabei vom Rabbiner der Klagemauer und der heiligen Stätten, Schmu’el Rabinowitz. Huckabee legte einen handgeschriebenen Zettel von Ex-Präsident Donald Trump zwischen die uralten Steine.
„Was für eine Ehre ist es für mich, hier im Namen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zu stehen“, sagte Huckabee. „Er hat mir diesen Zettel letzten Donnerstag im Weißen Haus persönlich überreicht – mit der Anweisung, dass meine erste Amtshandlung als Botschafter darin bestehen solle, dieses Gebet für den Frieden Jerusalems zur Klagemauer zu bringen – und dafür zu beten, dass es tatsächlich Frieden im Land geben möge.“
„Es ist eine besondere Ehre und Freude, dies am letzten Wochenende von Pessach tun zu dürfen“, ergänzte Huckabee. „Ich kann mir keinen besseren Zeitpunkt vorstellen, um diese Botschaft des guten Willens zu überbringen. Ich komme auch mit dem Gebet, dass alle Geiseln nun endlich nach Hause zurückkehren. Und das ist auch das Gebet des Präsidenten.“
Vor Journalisten erklärte Huckabee, die Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und Israel sei „verwurzelt in unserer Liebe zur Demokratie und in unserem jüdisch-christlichen Verständnis, dass jedes Leben einen Wert und eine Würde besitzt.“




