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MitgliederÜberwachung ohne Muskelkraft: Warum westliche Friedenssicherung im Nahen Osten scheitert

Wenn Überwachung die Durchsetzung ersetzt, nutzen Gruppen wie die Hamas und die Hisbollah diese Lücke aus – und die Israelis zahlen den Preis dafür.

Ein israelischer Soldat beobachtet UN-Friedenstruppen (UNIFIL) bei ihrer Patrouille in Kfarkela im Südlibanon, 13. Februar 2025. Foto: Yonatan Sindel/Flash90
Ein israelischer Soldat beobachtet UN-Friedenstruppen (UNIFIL) bei ihrer Patrouille in Kfarkela im Südlibanon, 13. Februar 2025. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Westliche Diplomaten beschreiben Waffenstillstände und Friedensabkommen im Nahen Osten oft mit Zuversicht. Es wird Überwachung, Kontrolle und Überprüfung geben. Aber was passiert, wenn ein Waffenstillstand gebrochen wird? Allzu oft nichts. Keine Sanktionen. Keine militärische Reaktion. Keine Konsequenzen.

Ein kürzlich von JNS geführtes Interview mit dem EU-Botschafter in Israel, Michael Mann, unterstrich dieses Versagen. Auf die Frage, was gegen den Wiederaufbau des Waffenarsenals der Hisbollah unternommen werden sollte, verwies Mann nicht auf Maßnahmen, sondern auf „Überwachungsmechanismen”. Er lehnte die Idee einer militärischen Durchsetzung ab und bestätigte, dass die EU keine neuen Sanktionen plant – weder gegen die Hisbollah noch gegen den Libanon. Er sagte, man bevorzuge die Diplomatie. Das ist immer so.

Die Israelis haben diesen Film schon einmal gesehen. Eine Terroristengruppe stimmt einem Waffenstillstand zu. Eine Überwachungsinstanz wird eingerichtet. Dann verstößt die Gruppe gegen die Vereinbarung, rüstet sich wieder auf, formiert sich neu und greift erneut an. Westliche Diplomaten geben Erklärungen ab. Aber nichts passiert.

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Patrick Callahan

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