Raketenalarm, Einberufungen von Reservisten, zögerliche Investoren – all das klingt düster. Und doch zeigt der neue Bericht der Israel Innovation Authority (IIA) etwas völlig anderes: Gerade jetzt, mitten im Krieg, hat Israels High-Tech ein Rekordjahr hingelegt.
Mehr als 1.500 sogenannte Deep-Tech-Unternehmen arbeiten im Land an Technologien, die nicht nur einzelne Produkte, sondern ganze Industrien verändern können. Mit „Deep Tech“ sind Firmen gemeint, die auf langfristige, forschungsintensive Entwicklungen setzen: Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Medizintechnik, Halbleiter oder Agrarinnovationen.
Seit 2019 haben diese Unternehmen zusammen mehr als 28 Milliarden Dollar Kapital generiert, ihr Gesamtwert liegt mittlerweile bei 177 Milliarden Dollar. Damit gehört Israel, gleich nach den USA, zu den weltweit führenden Standorten für Deep-Tech. Beeindruckend: Rund ein Fünftel aller weltweiten Investitionen im Bereich Cybersicherheit fließt inzwischen nach Israel.
Und es gibt noch eine Zahl, die selbst erfahrene Branchenkenner staunen lässt: Der Verkauf des Cyber-Sicherheitsunternehmens Wiz an Google für 32 Milliarden Dollar war die größte Transaktion in der Geschichte des israelischen High-Tech. Dieser Deal machte 2025 zum Rekordjahr bei den „Exits“.
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