Tacheles mit Aviel – Hält das Rote Kreuz Israel für dumm? 

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Die Unverschämtheit kennt oft keine Grenzen, vor allem bei Menschen und Organisationen, wie dem Roten Kreuz, die uns vorschreiben, wie eine bessere Welt auszusehen hat.

von Aviel Schneider | | Themen: Hamas, Gazastreifen, Tacheles mit Aviel
Das Rote Kreuz
Shutterstock

Vor einigen Tagen hat das Rote Kreuz einen Brief an die Kommissarin des israelischen Gefängnisdienstes und an das israelische Außenministerium geschrieben. Das Rote Kreuz macht sich Sorgen um die palästinensischen Terroristen in israelischen Gefängnissen. Anlass für den Brief war Israels jüngste Entscheidung, die allzu komfortablen Haftbedingungen für palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen, sogenannte Sicherheitshäftlinge, zu kürzen. Und wer springt als erster? Das Rote Kreuz! „Behandelt alle, die ihrer Freiheit beraubt wurden, mit Menschlichkeit und Respekt“, heißt es in dem Schreiben des Roten Kreuzes. Halten die uns alle für dumm? Oder sind wir die Dummen, die alles verdrehen?

Die Kommissarin des israelischen Gefängnisdienstes, Katy Perry, stellte gegenüber dem Roten Kreuz unmissverständlich klar: „In der gegenwärtigen Situation, in der wir 240 Geiseln im Gazastreifen haben, die keine Hilfe und keinen Besuch erhalten, werden wir keine Besuche des Roten Kreuzes in israelischen Sicherheitsgefängnissen zulassen“. Weiter hieß es in Perrys Antwort, dass Israel nicht nur keine Regeln des Völkerrechts verletze, sondern auch die Haftbedingungen der palästinensischen Gefangenen auf ein Minimum beschränken werde.

Katy Perry, Kommissarin des israelischen Gefängnisdienstes. Foto von Flash90

Das Rote Kreuz erinnerte Israel daran, dass es gemäß der Genfer Konvention verpflichtet ist, uneingeschränkten Zugang zu allen Einrichtungen zu gewähren, in denen Sicherheitshäftlinge festgehalten werden. „Dem Roten Kreuz Zugang zu gewähren, ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern kann auch dazu beitragen, die wachsenden Spannungen innerhalb und außerhalb der Gefängnisse abzubauen“, schrieb das Rote Kreuz in seinem Brief an Israel.

Hochrangige Juristen und Rechtsexperten, darunter ehemalige Richter des Obersten Gerichtshofs, setzen sich derzeit für die Familien der israelischen Geiseln ein, darunter der pensionierte Präsident des Obersten Gerichtshofs, Aharon Barak. Er schrieb einen Brief an die Präsidentin des Internationalen Roten Kreuzes, die er persönlich kennt. „Sie rief mich zurück und versicherte mir, dass das Rote Kreuz alles tun werde, um seinen Verpflichtungen nachzukommen, dass sie aber skeptisch sei, ob es in ihrer Macht stehe, die israelischen Geiseln zu besuchen“, sagte Barak.

Angehörige und Freunde von Israelis, die im Gazastreifen von der Hamas als Geiseln festgehalten werden, fordern die israelische Regierung auf, sich für die sofortige Freilassung der Geiseln einzusetzen. Foto von Gili Yaari/Flash90

Die Organisation hat ihre konkreten Forderungen an Israel detailliert dargelegt, aber an das barbarische Hamas-Regime scheint es das Rote Kreuz nicht zu wagen, Forderungen zu stellen. „Israel muss sicherstellen, dass jeder, dem die Freiheit entzogen wurde, eine menschenwürdige Behandlung erfährt und unter menschenwürdigen Haftbedingungen festgehalten wird, frei von jeder Art von Misshandlung, Folter und allem, was die persönliche Würde verletzen könnte“. Eine weitere Forderung des Roten Kreuzes: „Es muss sichergestellt werden, dass jede kranke oder verletzte Person eine angemessene und rasche medizinische Versorgung erhält, wobei inhaftierten Kindern besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist.“

Palästinensische Gefangene in ihrer Zelle im Ayalon-Gefängnis im Zentrum Israels. Foto von Nati Shohat/Flash90.

Zur Erinnerung: Wir sprechen von Palästinensern, die wegen terroristischer Aktivitäten verhaftet wurden und deshalb Terroristen genannt werden dürfen. Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell sich alle internationalen Organisationen für das Leid der Palästinenser einsetzen. In diesem Fall sind es Terroristen. Jetzt bemüht sich das Rote Kreuz darum, dass sie in den israelischen Gefängnissen gut schlafen können, mit einem weichen Kissen, dass sie genug Medikamente bekommen und dass sie von ihren Familien besucht werden können. Vor etwa zwei Wochen hat die Regierung beschlossen, dass es mit den Sommerferien für palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen vorbei ist.

Wisst ihr, wer einer der berühmtesten Häftlinge in den israelischen Gefängnissen war? Der heutige Hamas-Führer im Gazastreifen, Yahya Sinwar. Nach 22 Jahren in israelischen Gefängnissen wurde er 2011 im Geiselaustausch mit über tausend anderen Terroristen für den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit freigelassen.

Hamas-Führer Ismail Haniya küsst den befreiten palästinensischen Gefangenen Yehiye Sinwar nach seiner Rückkehr in den Gazastreifen im Jahr 2011. Foto von Abed Rahim Khatib/Flash 90

Und es geht noch weiter. Während seiner Gefangenschaft in Israel retteten israelische Ärzte Sinwar das Leben. Sie operierten ihn, er litt an einem Gehirntumor. Und am 7. Oktober gab er den Befehl für das Massaker im Süden Israels. Israel muss dringend aufhören, in palästinensische Terroristen in israelischer Haft zu investieren.

Hier die vollständige Antwort Israels an das Rote Kreuz:

„Aufgrund des andauernden Krieges, des Leidens unbeteiligter israelischer Bürger und der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen, die in dieser Zeit im Gefängnisdienst erforderlich sind, ist es unmöglich, die von Ihnen gewünschten Besuche des Roten Kreuzes zu koordinieren.“

Abschließend fügte die israelische Kommissarin hinzu:

„Ich schätze die Leistung und den Einfluss des Roten Kreuzes auf internationaler Ebene und Ihre Fähigkeit, Zugang zu und Informationen über Menschen in Gefahr zu erhalten. Ich bin sicher, dass Sie alles in Ihrer Macht Stehende tun werden, um direkten Kontakt zu allen entführten Bürgern und Soldaten im Gazastreifen herzustellen, die an unbekannten Orten festgehalten werden. Ich bin sicher, dass Sie sich auch um Informationen und Beweise über ihr Leben und ihren Gesundheitszustand bemühen werden, denn dies ist ein Albtraum für ihre Familien.“

Mit anderen, höflicheren Worten sagte Perry dem Roten Kreuz, dass es seine Besuche bei palästinensischen Terroristen in israelischen Gefängnissen vergessen könne. Solange das Rote Kreuz keine Informationen über israelische Geiseln im Gazastreifen an Israel weitergibt, dürfen palästinensische Häftlinge keine Besucher empfangen. Ich schlage auch vor, dass das gesamte Komitee des Roten Kreuzes sich zuerst den 40-minütigen Film über die Gräueltaten der palästinensischen Monster ansieht, bevor es Israel vorschlägt, die Palästinenser mit Respekt und Menschlichkeit zu behandeln. Genau das haben wir getan, und das ist der Grund, warum wir uns heute in dieser unmöglichen Situation befinden.

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4 Antworten zu “Tacheles mit Aviel – Hält das Rote Kreuz Israel für dumm? ”

  1. j-glaesser sagt:

    Das Deutsche Rote Kreuz unter der NS-Herrschaft / Vortrag von Dr. Birgitt Morgenbrod und Stephanie Merkenich:
    … Gleichwohl gibt es einige Bereiche , wo eine wenn auch nicht systematische, so doch fallweise Beteiligung des DRK an den menschenverachtenden Praktiken des NS-Staates möglich erscheint. Dies gilt etwa für den Krankentransport im Rahmen des ,,Euthanasie“-Programms. So sind Aussagen überliefert, dass die Opfer von DRK Personal abgeholt worden seien oder dass das DRK bei der Tarnung solcher Einsätze geholfen hat. … (Quelle: drk.de)
    Es gibt nichts neues unter der Sonne!

  2. Heike von Burkersroda sagt:

    Ich kann nur sagen, Israel mach keine Gefangenen. Diese abartigen Individuen
    dürfen kein Teil der menschlichen Gesellschaft sein.

    • Havershalom sagt:

      @Heike von Burkersroda

      Was wollen sie uns denn nun damit sagen??
      .. und immer wieder taucht hier ein kleines antisemitchen auf und will uns weismachen, wie böse wir jüdischen Menschen sind.
      Der HERR segne Sie, dass zur Erkenntniss in unserem Messias Jeshua kommen können.
      Shalom, Havershalom

    • Havershalom sagt:

      @Heike von Burkersroda
      Vom Telegramkanal Israel Heute:

      „Die arabische Knessetabgeordnete Iman Khatib-Yassin erklärt gegenüber dem Knessetkanal, dass die Hamas im Süden Israels trotz aller gegenteiligen Beweise keine Babys getötet oder Frauen vergewaltigt habe.

      Aber wenn die Hamas solche Gräueltaten begangen habe, wären sie verdient.
      8.3K views Aviel Schneider, edited 14:56“

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