Ein Marathon zwischen Trümmern, Protestkunst und politischer Symbolik. Und während im Hintergrund noch immer ein Krieg tobt, entdeckt man plötzlich die heilende Kraft des Sports. Bemerkenswert ist nur, wie selektiv diese Freiheit aussieht.
Im Gazastreifen dürfen Männer für die Freiheit rennen, Frauen hingegen offenbar nicht einmal mitlaufen. Darüber spricht international natürlich kaum jemand. Stattdessen richtet sich der Blick zuverlässig auf Israels Sperranlagen, als wären Mauern über Nacht entstanden und nicht nach Jahren von Terroranschlägen, Selbstmordattentaten und Raketenkrieg. Der Palästina-Marathon ist längst mehr als ein Sportereignis. Er ist ein perfekt inszenierter PR-Lauf mit globaler Medienbegleitung: Israel als Unterdrücker, die Palästinenser als ewige Opfer – und die eigene politische Verantwortung verschwindet elegant hinter Laufnummern und Solidaritätsbekundungen.
Der Palästina-Marathon kehrte erstmals seit dem Krieg im Gazastreifen, ausgelöst durch das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023, wieder ins biblische Kernland Judäa und Samaria wie auch in den Gazastreifen zurück. Usama Nicola schrieb dazu für Independent Catholic News:
„In vielen Teilen der Welt laufen...
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