Syrischer Bürgerkrieg: Auswirkungen in Israel

Seit drei Tagen bedeckt ein gefährlicher Sandsturm ganz Israel. Alles ist gelb, nicht einmal die Sonne ist am Himmel zu sehen. Normalerweise kommen die jährlichen Sandstürme im Frühling vor der Pessachwoche aus Richtung Afrika, aber diesmal überraschte dieser außergewöhnliche Staubsturm Israel aus Syrien und Irak.

Syrischer Bürgerkrieg: Auswirkungen in Israel

Seit drei Tagen bedeckt ein gefährlicher Sandsturm ganz Israel. Alles ist gelb, nicht einmal die Sonne ist am Himmel zu sehen. Normalerweise kommen die jährlichen Sandstürme im Frühling vor der Pessachwoche aus Richtung Afrika, aber diesmal überraschte dieser außergewöhnliche Staubsturm Israel aus Syrien und Irak. Es ist kein normaler Sand- oder Staubsturm, sondern mehr eine Verschmutzung giftiger Partikel, die zwar das Leben nicht bedrohen, jedoch sehr unangenehm sind. In den israelischen Medien erklärte die Klimaexpertin Dr. Lewana Kordoba, dass dieser Sandsturm auf den üblichen Satellitenbilder wegen der dichten Bewölkung nicht vorher auf dem Radar zu sehen war. „Die Kämpfe in Syrien und im Irak stören das klimatische Gleichgewicht“, so Kordoba. Bekannt ist, dass Temperaturen bei intensiven Artilleriebeschuss und Luftangriffen in Kampfgebieten steigen. Die Land- und Ackerböden konnten wegen der Kriegssituation nicht bewässert werden und trockneten damit aus. Winde aus dem Norden hoben den Staub und Sand in die Luft und wehte diesen in Richtung Israel.

Niemand in Israel erinnert sich an solch einen Sandsturm in den letzten 20 Jahren. Menschen laufen überall im Land mit Mundschutz herum. „Infektionen durch Staub und Sandpartikel erhöhen den Blutdruck und führen zu gefährlichen Ateminsuffizienzen“, erklärte Dr. Josef Nabia. „Kopfschmerzen, Asthma und Augenentzündungen sind typische Symptome bei solchen Sandstürmen.“ Besonders betroffen sind Galiläa und Jerusalem. In Jerusalem wird eine Partikelbelastung von 8.000 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Normalerweise sind es unter hundert und bei Buschbränden beträgt eine Partikelbelastung um etwa 500 Mikrogramm. Weil dieser Sandsturm aus Syrien kommt und eine Folge des islamischen Chaos in Syrien ist, wird dieser Sturm in sozialen Netzwerken schlicht „Staub des syrischen Flüchtlingssturm nach Europa“ genannt. Der Staub bleibt in Israel hängen.

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