Finanzminister Bezalel Smotrich forderte am Montag Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf, das von den USA geführte Zivil-Militärische Koordinationszentrum (CMCC), das im Süden Israels operiert, aufzulösen. Der Nachkriegsplan der Trump-Regierung für Gaza gefährde Israels Souveränität und Sicherheit, sagte er.
„Die Zeit ist gekommen, das Hauptquartier in Kirjat Gat aufzulösen“, erklärte Smotrich in einer Stellungnahme mit Bezug auf das Zentrum, das internationale Bemühungen zur Nachkriegszukunft Gazas koordiniert. Das CMCC sei ein Kanal für ausländischen Einfluss, der israelische Interessen und Entscheidungsprozesse untergrabe. Dabei nannte er Ägypten und das Vereinigte Königreich ausdrücklich als „feindliche“ Akteure innerhalb der Einrichtung.
Das CMCC, das im Oktober 2025 vom US-Zentralkommando eingerichtet wurde, umfasst Vertreter von mehr als 60 Staaten und Organisationen, darunter Frankreich, Deutschland und Kanada. Seit Beginn der Waffenruhe im Oktober vergangenen Jahres spielt es eine zentrale Rolle bei der Erleichterung humanitärer Hilfe für Gaza und bildet einen Kernpfeiler des 20-Punkte-Gaza-Plans von US-Präsident Donald Trump, der kürzlich in seine zweite Umsetzungsphase übergegangen ist.
Smotrich dankte Trump zwar für dessen Hilfe bei der Freilassung von Geiseln in jüngsten Abkommen, sagte jedoch, der umfassendere US-Plan sei „schlecht für den Staat Israel und muss ad acta gelegt werden“. Statt internationaler Ausschüsse und Wiederaufbau-Fahrpläne forderte er eine entschlossene israelische Kontrolle über den Gazastreifen – einschließlich militärischer Verwaltung und der Wiedererrichtung jüdischer Gemeinden.
„Gaza gehört uns“, sagte Smotrich. „Seine Zukunft wird unsere Zukunft stärker beeinflussen als die irgendeines anderen.“

Die Äußerungen machte der Finanzminister bei einer Veranstaltung anlässlich der Gründung von Yatziv, einer neuen jüdischen Gemeinde in Judäa, südlich von Jerusalem. In seiner Rede ging er ausführlich auf den Abzug aus Gaza im Jahr 2005 ein, den er als „Sünde“ bezeichnete, die Israel rückgängig zu machen habe.
„War das schrecklichste Massaker, das das jüdische Volk seit dem Holocaust erlitten hat, nicht genug?“, fragte Smotrich mit Blick auf das von der Hamas angeführte Massaker vom 7. Oktober 2023 im Süden Israels. Der Terrorangriff habe die Folgen des Rückzugs Israels aus Gusch Katif offengelegt, dem jüdischen Block aus 17 Siedlungen innerhalb Gazas, der unter Ministerpräsident Ariel Scharon geräumt worden war.
Eine binäre Entscheidung
Smotrich schlug vor, der Hamas ein kurzes Ultimatum zur Entwaffnung und Flucht zu stellen; andernfalls würde die IDF eine umfassende Militäroperation zur Zerschlagung der Gruppe beginnen. Nach deren Niederlage solle Israel die direkte Kontrolle über das Gebiet übernehmen und die Emigration feindlicher Elemente ins Ausland fördern. Die strategischen Optionen stellte er als binär dar: entweder vollständige israelische Kontrolle und dauerhafte Ansiedlung – oder anhaltende Instabilität und ausländische Einflussnahme.
Der derzeitige Plan der Trump-Regierung sieht Amnestie für Hamas-Mitglieder vor, die sich entwaffnen und ein friedliches Zusammenleben zusagen, sowie sichere Ausreisewege für jene, die Gaza verlassen wollen. Er umfasst außerdem die Einrichtung eines „Friedensrates“ zur Überwachung des Wiederaufbaus Gazas, mit Sitzen für Vertreter Katars und der Türkei – zwei Länder, die Smotrich scharf kritisierte.
„Erdogan ist Sinwar. Katar ist Hamas. Es gibt keinen Unterschied“, sagte er und verurteilte die Einbindung dieser Staaten in die Nachkriegsplanung. „Entweder wir oder sie.“
Das Büro des Ministerpräsidenten und das US-Außenministerium äußerten sich nicht zu Smotrichs Aussagen. Auch die Regierungen des Vereinigten Königreichs und Ägyptens, die Smotrich namentlich für die Untergrabung der israelischen Sicherheit verantwortlich machte, kommentierten nicht.
Auch wenn Smotrichs Vorschlag bislang nicht zur offiziellen Politik erhoben wurde, spiegelt er wachsende Spannungen innerhalb der israelischen Regierung darüber wider, wie Gaza nach dem Krieg verwaltet werden soll. Sein Aufruf, das CMCC zu schließen und eine jüdische Präsenz in Gaza wieder einzuführen, stellt den amerikanisch geführten Ansatz offen infrage und rückt Fragen erneut in den Fokus, die lange als politisch unantastbar galten.





Finanzminister Bezalel Smotrich forderte am Montag Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf, das von den USA geführte Zivil-Militärische Koordinationszentrum (CMCC), das im Süden Israels operiert, aufzulösen.
AMEN
kann ja nicht sein das Länder wie die Türkei als Hamas Nest.
Katar als finanzierer der Hamas.
Ägypten die weggeschaut hat wärend doe Hamas friedfröhlich Waffen Baumaterialien usw nach Gaza ungestört transportiert hat.
Frankreich Macron freund unterstützer der Hamas.
an der Zivil-Militärische Koordinationszentrum (CMCC), dabei sein dürfen.
Zurück in den Gazastreifen – spätestens früh genug, so hoffe ich. Lasst uns volle Pulle hinter Smotrich stehen und fordern wir die biblischen Wahrheiten in Existenz📖 denn “Das Land Israel gehört dem Volk Israel”!