all

all

MitgliederSieben Fronten – Sieben Sünden: Israels moralischer Krieg um die Weltordnung

Die christliche Tradition kennt sieben Grundhaltungen, die als Wurzeln allen moralischen und geistlichen Verfalls gelten, die sieben Todsünden.

Armut, Abhängigkeit und Hass sind im Gazastreifen zum Alltag geworden. Foto: Ali Hassan/Flash90

Es geht dabei weniger um konkrete Vergehen als um seelische Zustände, aus denen jede andere Sünde hervorgehen kann. Die Wurzeln dieses Gedankens liegen in der hebräischen Bibel, und in der jüdischen Lehre finden sich dieselben moralischen und geistlichen Kategorien, wenn auch nicht in derselben Listenform. König Salomo benennt sie in Sprüche 6: „Sechs Dinge hasst der HERR und sieben sind ihm ein Gräuel, stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die eilends zum Bösen laufen, ein falscher Zeuge, der Lügen aussagt, und wer Streit unter Brüdern sät.“

An der Spitze steht der Hochmut (Superbia), das Aufbegehren des Menschen gegen Gott, die Selbstvergötterung, die sagt: „Ich brauche keinen Gott.“ Aus ihm erwachsen die anderen. Die Habgier (Avaritia), am Besitz mit dessen trügerischer Sicherheit festklammernd, meint: „Ich bin, was ich habe.“ Die Wollust (Luxuria) trennt Lust von Liebe und Verantwortung: „Ich will genießen, ohne zu geben.“ Der Neid (Invidia) leidet am Glück des Anderen: „Wenn du...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden