Israel wurde am Wochenende durch die Nachricht von der brutalen Vergewaltigung einer jüdischen Mutter vor den Augen ihrer Kinder durch einen arabischen Eindringling erschüttert. Das Verbrechen führte zu Rufen nach harten Maßnahmen seitens der Netanjahu-Regierung und Forderungen nach einer neuen Definition von Terrorismus.
Am vergangenen Donnerstag brach ein arabischer Beduine aus Südisrael in ein Haus in der zentralisraelischen Stadt Gedera ein. Dort fand er eine Frau in den 30ern und ihre kleinen Kinder vor. Der Eindringling fesselte die Frau und vergewaltigte sie dann vor den Augen der weinenden Kinder, während er sie mit einem Messer bedrohte.
Die Polizei nahm schnell einen Verdächtigen fest, dessen Anwalt am Montag seine Unschuld beteuerte, obwohl DNA-Beweise ihn bald eindeutig mit dem Tatort in Verbindung bringen konnten. Der Vater und die fünf Geschwister des Verdächtigen wurden ebenfalls zur Befragung festgenommen, später aber wieder freigelassen.
Die Einwohner von Gedera protestierten am Sonntag und forderten, dass die neue Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu die im Wahlkampf versprochene Sicherheit gewährleistet.
Ein Verwandter des Opfers sagte gegenüber dem israelischen Rundfunk: „die Seele der vergewaltigten Frau ist ermordet worden, die Seelen ihrer Kinder sind ermordet worden“ und betonte, dass das Verbrechen, auch wenn es in diesem Fall keine Toten gab, dennoch einen terroristischen Akt darstellt.
Die Knessetabgeordnete Limor Son Har-Melech (Jüdische Kraft) stimmte dem zu und kündigte am Sonntag an, sie werde einen Gesetzentwurf einbringen, der das Strafmaß für nationalistisch motivierte Vergewaltigungen verdoppelt. Mit anderen Worten: Ein Araber, der eine Jüdin vergewaltigt, weil sie Jüdin ist, muss mit einer erhöhten Gefängnisstrafe rechnen.
„Der schockierende Vergewaltigungsfall in Gedera reiht sich in die Serie schrecklicher Vergewaltigungsfälle ein, die in den letzten Jahren von arabischen Terroristen mit eindeutig nationalistischen Motiven begangen wurden, die Vergewaltigung als weiteres Mittel im Krieg gegen Israel einsetzen“, erklärte Son Har-Melech. „Dies ist in jeder Hinsicht Terrorismus und sollte als solcher behandelt werden.“





Wenn Juden vergewaltigt werden, muss das sehr hart bestraft werden.