An den Sinai habe ich nur schöne Erinnerungen. Wir waren oft dort. Alles war so einfach, man könnte sagen naiv. Nichts könnte schöner sein, als die weiten Sandstrände, das kristallklare Rote Meer und die Wüste im Hintergrund. Bis heute schwärme ich vom Sinai, einem der schönsten Plätze auf Erden.
Vor knapp 40 Jahren machten wir einmal einen Familienurlaub in Scharm el Scheich. Kein Hotel, sondern Wohnwagen mit schlapper Klimaanlage. Aber dafür direkt am Strand. Gefrühstückt haben wir am Strand unter einem Schattensegel. Mittags war der Sand so heiß, dass man sich daran verbrannt hat. Glaubt mir, das Rote Meer ist ein Paradies zum Schnorcheln. Schon wenige Meter vom Strand entfernt, braucht man nur das Gesicht ins Wasser halten, um die Korallenbänke und lauter bunte Fische zu sehen. Noch ganz Kind, spürte ich Freiheit. Es war wie im Märchen, ein Traum. Scharm el Scheich war damals ein kleines BeduinenFischerdorf, daneben lag die israelische Wüstensiedlung Ofira. Die Beduinen sprachen alle Hebräisch. Ab und zu patrouillieren israelische Soldaten.




